Neue Konzepte für Hausärzte: Gesundheitsnews aus Rügen im Fokus!

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Der Artikel informiert über Gesundheitsthemen in Bergen auf Rügen, inklusive Diabetes, Depressionen und Hausärztemangel.

Der Artikel informiert über Gesundheitsthemen in Bergen auf Rügen, inklusive Diabetes, Depressionen und Hausärztemangel.
Der Artikel informiert über Gesundheitsthemen in Bergen auf Rügen, inklusive Diabetes, Depressionen und Hausärztemangel.

Neue Konzepte für Hausärzte: Gesundheitsnews aus Rügen im Fokus!

In der aktuellen Ausgabe des 5in5 Rügen Newsletters dreht sich alles um das Thema Gesundheit. Der Newsletter berichtet bis zum 15. November über verschiedene gesundheitliche Herausforderungen und innovative Ansätze zur Bekämpfung dieser Probleme. Ein besonders bewegender Beitrag handelt von Maria Krysik aus Greifswald, die im Alter von nur sieben Jahren an Typ-1-Diabetes erkrankt ist. Diese unheilbare Form der Krankheit hat nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer Angehörigen stark beeinflusst. Dennoch zeigt sich, dass Kinder mit Diabetes lernen können, ihren Alltag zu meistern, auch wenn die Herausforderungen groß sind.

Doch welche Bedeutung hat Diabetes generell? Laut der Weltgesundheitsorganisation hat sich die Anzahl der Menschen mit Diabetes von 200 Millionen im Jahr 1990 auf beeindruckende 830 Millionen im Jahr 2022 erhöht. Besonders alarmierend ist, dass in einkommensschwachen und mittleren Ländern die Prävalenz schneller steigt als in wohlhabenderen Ländern. Mehr als die Hälfte der Betroffenen nimmt keine Medikation ein, was die Situation weiter verschärft. Diabetes kann ernsthafte Nebenwirkungen wie Blindheit, Nierenversagen, Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen und war im Jahr 2021 für über 2 Millionen Todesfälle verantwortlich.

Forschung und Prävention

In Greifswald wird auch intensiv zu Depressionen geforscht. Unter der Leitung von Prof. Hans J. Grabe wird der Zusammenhang zwischen frühkindlichem emotionalen Missbrauch und einem erhöhten Risiko für Depressionen untersucht. Es ist erwiesen, dass genetische Faktoren hier ebenfalls eine Rolle spielen. Ziel ist es, durch die Analyse von Genen und Biomaterialien bessere Therapien zu entwickeln, um den Betroffenen zu helfen.

Ein weiteres inspirierendes Beispiel ist Denis, 45 Jahre alt, der nach 30 Jahren Drogen- und Alkoholabhängigkeit einen klaren Schnitt gemacht hat. Mit Unterstützung des Kompetenzzentrums Kiek In in Ribnitz-Damgarten hat er es geschafft, sein Leben in den Griff zu bekommen und arbeitet seit März im Café Klönstuv. Solche Erfolgsgeschichten sind entscheidend, um zu zeigen, dass mit der richtigen Hilfe viel erreicht werden kann.

Mangel an Hausärzten

Doch nicht nur Diabetes und psychische Erkrankungen sind gegenwärtige Themen in Mecklenburg-Vorpommern. Auch der Mangel an Hausärzten stellt eine große Herausforderung dar. Rund 80 Hausärzte fehlen, insbesondere in ländlichen Regionen. Der Altersdurchschnitt der praktizierenden Ärzte liegt bei 48,1 Jahren, was die Problematik zusätzlich verschärft. Der Hausärzteverband kritisiert die zunehmende Ambulantisierung von Krankenhäusern und hat ein Entlastungskonzept (HERA-MV) vorgeschlagen, bei dem ärztliche Aufgaben an medizinische Fachkräfte delegiert werden sollen. Die Finanzierung dafür bleibt jedoch offen.

Um den Bürgerinnen und Bürgern praktische Unterstützung zu bieten, findet am 22. November die Gesundheitsmesse Vital&Gezund in Rostock statt. Die Besucher können sich auf kostenlose Gesundheitschecks und Vorträge zu Themen wie Ernährung und mentale Gesundheit freuen. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Insgesamt zeigt sich, dass es im Gesundheitssystem von Mecklenburg-Vorpommern sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte gibt. Die Zusammenarbeit von Forschung, praktizierenden Ärzten und Betreuungszentren ist von entscheidender Bedeutung, um eine nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Bevölkerung zu erzielen.