Rügener Neujahrsvorsätze: Engagiert für Familie und Gemeinschaft!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Erfahren Sie, welche Vorsätze Rügener Bürger für 2026 gefasst haben und wie Genossenschaften die regionale Entwicklung fördern.

Erfahren Sie, welche Vorsätze Rügener Bürger für 2026 gefasst haben und wie Genossenschaften die regionale Entwicklung fördern.
Erfahren Sie, welche Vorsätze Rügener Bürger für 2026 gefasst haben und wie Genossenschaften die regionale Entwicklung fördern.

Rügener Neujahrsvorsätze: Engagiert für Familie und Gemeinschaft!

Ein neues Jahr, eine neue Chance! Viele Menschen in Rügen haben sich für 2026 gute Vorsätze gefasst. Dabei stehen neben klassischen Zielen wie mehr Sport und gesunder Ernährung auch innovative Ideen im Fokus. Viele Rügener planen, mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen sowie ehrenamtlich aktiv zu werden. So möchte zum Beispiel Karin Giesel aus Bergen mehr Bewegung an den schönen Stränden der Insel finden. Eike Bülle aus Lauterbach hingegen setzt sich das Ziel, beim Essen bewusster zu sein und Jogging als neues Hobby zu entdecken.

Mitten in all diesen Planungsschritte finden sich aber auch die, die sich für die Gemeinschaft engagieren wollen. Maren Hirsch aus Ummanz plant, das Surfhostel „Ummaii“ sowie die „Tiki Bar“ durch eine Genossenschaft zu übernehmen. In der Genossenschaft „Uns Eigen“ haben sich bereits über 100 Bürger zusammengeschlossen, um die Anlage zu bewahren und damit ihre Region lebendig zu halten. Diese Zusammenarbeit spiegelt die neuesten Trends im Bereich der Genossenschaften wider, die eine vielversprechende Organisationsform zur Stärkung des ländlichen Raums darstellen. Laut den Erkenntnissen von geno-chancen.de sind Genossenschaften nicht nur zur Sicherstellung der Daseinsvorsorge erforderlich, sondern tragen auch zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts bei.

Engagement für die Gemeinde

Ein weiteres Beispiel für aktives Engagement ist Andrea Kähler aus Sellin, die plant, einen Lesezirkel für Frauen ins Leben zu rufen. Auch der Junge Ruben Bartholomäus aus Putbus möchte seinen Fokus zurück zu den persönlichen Kontakten lenken und weniger Zeit mit digitalen Medien verbringen. Damit trifft er den Nerv der Zeit, angesichts des zunehmenden Wunsches vieler Menschen, wieder mehr echte zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen.

Den sozialen Zusammenhalt auf Rügen zu fördern, ist eine Schlüsselaufgabe. Kerstin Kassner aus Bergen hat sich entschieden, ihr Engagement in Ehrenämtern zu reduzieren, um mehr Zeit für ihre Familie und Freunde zu haben. Auch Angela Koch aus Garz trägt ihren Teil zur Gemeinschaft bei, indem sie das Vermächtnis ihres verstorbenen Mannes vorantreibt und die „Geschwister-Joachim-und-Gabriele Berg-Siftung“ unterstützt. Diese Stiftung ist maßgeblich daran beteiligt, regionale Vereine und Initiativen in Kunst, Kultur und Sport zu fördern.

Die Rolle von Genossenschaften

Die Neugründung und das Engagement in Genossenschaften sind nicht nur ein regionaler Trend, sondern passen auch in einen größeren Kontext. In einem Forschungsprojekt an der Humboldt-Universität zu Berlin wird der Nutzen und die Notwendigkeit von Genossenschaften in ländlichen Räumen erarbeitet. Es wird analysiert, wie bürgerschaftliches Engagement in Form von Genossenschaften eine tragfähige Alternative darstellen kann, um sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Rügener nicht nur ihre individuellen Vorsätze im Blick haben, sondern auch, wie sie gemeinsam positives bewirken können. Sie haben eindeutig ein gutes Händchen dafür, wie man die Stärken der Gemeinschaft und die Potenziale der Genossenschaften nutzen kann, um das Leben auf der Insel und in den ländlichen Gebieten nachhaltig zu verbessern. Nutzen wir also die Energie, die das neue Jahr mit sich bringt, um Grundsteine für eine noch bessere Nachbarschaft und ein starkes Zusammenleben zu legen!