Winterchaos in MV: 12 Unfälle durch Glätte und Schnee!

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Winterliche Verkehrsunfälle in Bergen auf Rügen: 12 Unfälle durch Glätte und Schnee, Polizei mahnt zu Vorsicht.

Winterliche Verkehrsunfälle in Bergen auf Rügen: 12 Unfälle durch Glätte und Schnee, Polizei mahnt zu Vorsicht.
Winterliche Verkehrsunfälle in Bergen auf Rügen: 12 Unfälle durch Glätte und Schnee, Polizei mahnt zu Vorsicht.

Winterchaos in MV: 12 Unfälle durch Glätte und Schnee!

Am Nachmittag des 2. Januar 2026 bis in die Nacht hinein kam es in Norddeutschland zu einer Reihe witterungsbedingter Verkehrsunfälle, die die Polizei auf Trab hielten. Die Meldungen aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg zeigen, dass die winterlichen Straßenverhältnisse vor allem im Landkreis Vorpommern-Rügen große Probleme bereiteten.

So berichtete news.de, dass allein in diesem Landkreis sechs von insgesamt zwölf Verkehrsunfällen auf die Kappe von Glätte und starkem Schneefall gehen. Diese unglücklichen Vorfälle verursachten einen Gesamtschaden von über 31.000 EUR und verletzten eine Person leicht.

Rücksichtslosigkeit bei winterlichen Bedingungen

Die Polizei berichtete von mehreren Aktionen, bei denen Fahrer sich nicht an die gegebenen Witterungsverhältnisse anpassten. An zahlreichen Unfällen waren Deutsche und sogar ein Ukrainer beteiligt, die zwischen 19 und 59 Jahre alt sind. Zu den besonders heiklen Unfällen zählt ein Vorfall am Kreisverkehr L213 bei Kramerhof, wo ein 35-jähriger Pkw-Fahrer am Abendverunfallte und sich dabei leicht verletzte.

Weitere Unfälle ereigneten sich zwischen 20:30 und 21:30 Uhr in verschiedenen Orten wie Bergen auf Rügen und Grimmen. Glücklicherweise blieben die Beteiligten dort unverletzt, und die Schäden summierten sich auf rund 16.500 EUR.

In der Nacht kam es sogar zu einem alkoholbedingten Zwischenfall, als ein 58-jähriger Mann in einen Kreisverkehr in Zempin fuhr und mit einem Wert von 1,31 Promille erwischt wurde. Auch hier blieb es bei Sachschäden, während er deutlich höhere Risiken in Kauf nahm.

Ein Blick auf die Unfallstatistiken

Die Situation in Mecklenburg-Vorpommern ist jedoch nicht neu. Bereits am 24. November 2025 gab es eine signifikante Anzahl an glättebedingten Unfällen, die durch ähnliche Wetterbedingungen verursacht wurden. Rund 60 Unfälle mit zwei Schwerverletzten wurden allein an diesem Tag gezählt, was die anhaltende Problematik der winterlichen Fahrbedingungen unterstreicht. Auch die Statistik des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass solche Unfälle in den letzten Jahren stets anstiegen.

Mit Blick auf die momentanen Witterungsverhältnisse ist die Polizei dringend auf der Suche nach einem Umdenken unter den Verkehrsteilnehmern. Sie ruft dazu auf, die Geschwindigkeit zu drosseln und vorsichtiger zu fahren, um sich selbst und andere nicht in Gefahr zu bringen. Denn gerade bei diesen winterlichen Bedingungen kann es schnell zu unerwünschten Überraschungen kommen.

Leider bestätigen diese Vorfälle und die damit verbundenen Beratung durch die Polizei, dass sich viele Autofahrer nicht ausreichend auf die winterlichen Straßenverhältnisse vorbereitet haben. Ob in Form von falschen oder unzureichenden Reifen – das Problem liegt oft im Verhalten der Fahrer, die die Gefahren der glatten Straßen unterschätzen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Geschehnisse als mahnendes Beispiel dienen.