Dramatischer Geflügelpest-Ausbruch: 28.000 Hähnchen tot in Sassen-Trantow!
Ein neuer Ausbruch der Geflügelpest in Vorpommern-Greifswald betrifft 28.000 Hühner. Schutzmaßnahmen und Aufstallungspflichten wurden ergriffen.

Dramatischer Geflügelpest-Ausbruch: 28.000 Hähnchen tot in Sassen-Trantow!
Ein neuer Fall von Geflügelpest hat im Landkreis Vorpommern-Greifswald für Alarm gesorgt. In einer Hähnchenmastanlage in Sassen-Trantow wurden gestern etwa 28.000 Hähnchen vom Seuchenbekämpfungsdienst getötet und entsorgt, um die Ausbreitung des H5N1-Virus zu stoppen. Dies ist bereits der dritte Ausbruch in dieser Region in dieser Saison, was die Behörden zu entschlossenen Maßnahmen zwingt. Laut nordkurier.de wurde die offizielle Bestätigung für den Erreger am Samstag erhalten, was die sofortige Einrichtung von Schutzmaßnahmen nach sich zog.
Eine Sperrzone mit einem Radius von mindestens drei Kilometern um Treuen wurde eingerichtet, um die Verbreitung der Geflügelpest zu verhindern. Betroffen sind Teile der Gemarkungen Mühlenkamp, Sassen, Zarrentin, Gülzowshof, Schwinge und Vorbein. In dieser Zone gilt eine sofortige Aufstallungspflicht für alle Geflügelhalter. Diese Maßnahme umfasst auch die Meldepflicht für die Anzahl der Tiere und deren Standorte, um einen besseren Überblick über die Situation zu erhalten.
Erweiterung der Überwachungszonen
Doch es bleibt nicht nur bei den Einschränkungen in Sassen-Trantow. Auch die Überwachungszone wurde ausgeweitet und erstreckt sich nun über etwa zehn Kilometer um den betroffenen Betrieb. Zu den betroffenen Gebieten in dieser Überwachungszone zählen Levenhagen, Alt Ungnade, Friedrichsfelde, Alt Pansow, Neu Pansow, Dersekow und Dargelin. Die Behörden warnen, dass Geflügelausstellungen und -märkte in diesen Zonen verboten sind. Der Transport von Geflügel, Eiern, Fleisch und anderen tierischen Produkten ist ebenfalls untersagt, was für viele Betriebe eine große Herausforderung darstellt.
Die Situation bleibt angespannt. In der Gemeinde Lychen im Landkreis Uckermark, Brandenburg, wurde ebenfalls ein Geflügelbestand positiv auf das H5N1-Virus getestet. Teile des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, insbesondere Mechow in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, befinden sich nun ebenfalls in den Schutz- und Überwachungszonen. Die Dynamik dieser Lage erfordert von den Geflügelhaltern besondere Wachsamkeit und strenge Hygienemaßnahmen.
Vorsichtsmaßnahmen für Geflügelhalter
Besondere Vorsicht ist für Geflügelhaltungen in der Nähe von Gewässern geboten, da Wildvögel als Überträger des Virus fungieren können. Da die Geflügelhalter nun mit strengen Auflagen konfrontiert werden, unterstreichen die Behörden die Wichtigkeit der Prävention. Sie appellieren an die Bevölkerung, im Zweifelsfall das Veterinäramt zu kontaktieren und Verdachtsfälle sofort zu melden. Tagesschau berichtet, dass die Lage von den Behörden als dynamisch und ernst einzuschätzen ist.