4000 Euro von Cheplapharm-Chef: Greif erneuert sich für Greifswald!

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Cheplapharm-Chef Sebastian Braun spendet 4000 Euro für die Reparatur des Greifswalder Traditionsschiffs „Greif“ und fördert regionale Verbundenheit.

Cheplapharm-Chef Sebastian Braun spendet 4000 Euro für die Reparatur des Greifswalder Traditionsschiffs „Greif“ und fördert regionale Verbundenheit.
Cheplapharm-Chef Sebastian Braun spendet 4000 Euro für die Reparatur des Greifswalder Traditionsschiffs „Greif“ und fördert regionale Verbundenheit.

4000 Euro von Cheplapharm-Chef: Greif erneuert sich für Greifswald!

In Greifswald gibt es Grund zur Freude. Eine großartige Nachricht erreicht die Stadt: Sebastian Braun, der Chef des Unternehmens Cheplapharm, hat kürzlich eine Spende von 4000 Euro für die Weihnachtsaktion der Ostsee-Zeitung angekündigt. Das Geld kommt dem historischen Segelschiff „Greif“ zugute, das als symbolträchtiges Flaggschiff der Stadt gilt. Braun selbst ist von dem Schiff begeistert, denn er kennt es seit seiner Jugend und hat bereits etwa 20 Mal mitgefahren. „Es liegt mir am Herzen, die Greif wieder unter Segeln zu sehen“, erklärt er und unterstreicht die große Bedeutung des Schiffes für den Zusammenhalt und die regionale Identität von Greifswald.

Die „Greif“ hat in den letzten Monaten eine umfassende Generalsanierung erfahren, die nun größtenteils abgeschlossen ist. Dennoch wird weiterhin ein erheblicher Betrag von etwa drei Millionen Euro benötigt, um das Schiff auch technisch und ausstattungstechnisch wieder in Fahrt zu bringen. Ein Teil dieses Geldes soll durch Spenden der Leserinnen und Leser der Ostsee-Zeitung gesammelt werden. Das Schiff kann, so wird berichtet, im Dezember ausgedockt werden, allerdings fehlen noch finanzielle Mittel, um es voll funktionsfähig zu machen. Spenden können an den Förderverein Rahsegler Greif e. V. überwiesen werden.

Die Kulturgeschichte Greifswalds

Doch Greifswald bietet nicht nur das historische Segelschiff, sondern auch eine faszinierende Architektur, die den Charakter der Stadt prägt. Leuchtend rote Backsteine sind das Herzstück vieler Gebäude und erzählen von der Geschichte der Stadt. In der Region sind Naturgesteine selten, weswegen die Bauweise aus gebrannten Lehmquadern entstand. Diese stilistischen Besonderheiten sind eng verknüpft mit dem Wohlstand der Hanse und der Bautätigkeit im späten Mittelalter.

Greifswald gilt als bedeutende Stadt auf der Europäischen Route der Backsteingotik, in der zahlreiche historische Bauwerke zu finden sind. Darunter befinden sich die Giebelhäuser am Markt, die Kirchen St. Nikolai, St. Marien, St. Jacobi sowie die Klosterruine Eldena und der Fangenturm. Diese Bauwerke sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch Zeugnisse einer regeren Bautätigkeit, die die kulturelle Landschaft Greifswalds nachhaltig geprägt hat.

Ein Erbe bewahren

Die Europäische Route der Backsteingotik ist ein Zusammenschluss von Städten und Regionen, die sich der Bewahrung des kulturellen Erbes der Backsteingotik verschrieben haben. 2007 wurde in Greifswald der Verein gegründet, der sich für die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Dokumentation von Baudenkmälern einsetzt. Bei der Erhaltung der Backsteingotik werden nicht nur wichtige geschichtliche Aspekte behandelt, sondern auch das Bewusstsein für das kulturelle Erbe gestärkt.

In Anbetracht dieser verbindenden Elemente von Geschichte, Architektur und sozialem Engagement zeigt sich, dass Greifswald ein vielseitiger Ort ist, der sowohl Traditionen pflegt als auch moderne Herausforderungen annimmt. Die große Spende von Sebastian Braun ist daher nicht nur eine finanzielle Unterstützung für die „Greif“, sondern auch ein starkes Signal für den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und die kulturelle Identität der Stadt.