Cap-Markt Güstrow: Umzug in Aussicht – Kunden sorgen sich um Nahversorgung!
Der Cap-Markt in Güstrow prüft einen Umzug, um als wichtiger Nahversorger für die Stadt und die Region zu bleiben.

Cap-Markt Güstrow: Umzug in Aussicht – Kunden sorgen sich um Nahversorgung!
Der Cap-Markt in Güstrow sorgt aktuell für Aufregung. Gerüchte über einen möglichen Rückzug aus der Innenstadt verunsichern die Kunden, insbesondere ältere Menschen und solche ohne Auto, die den Markt als sozialen Treffpunkt schätzen. Geschäftsführer Björn Kozik hat jedoch bestätigt, dass zwar ein Umzug geprüft wird, die Präsenz in der Innenstadt aber weiterhin gesichert bleibt. Der Cap-Markt, der seit 20 Jahren in Güstrow ist und ein breites Sortiment an regionalen und saisonalen Produkten anbietet, versteht sich als wichtiger Nahversorger in der Region, wie nordkurier.de berichtet.
Die aktuelle Situation am Markt ist jedoch nicht ideal. Mit einer Verkaufsfläche von nur 306 Quadratmetern ist der Platz knapp, zumal die Infrastruktur am Marktplatz die Situation zusätzlich erschwert. Lieferungen müssen durch enge Gänge in ein kleines Lager transportiert werden, was vor allem während der Marktsperrung und der Schlosssanierung problematisch ist. Momentan kann der Lieferwagen nur in der Mühlenstraße halten, was die Logistik der täglichen Abläufe beeinträchtigt.
Ein offenes Ohr für die Kundschaft
Der Markt zieht vor allem Studenten, Schüler und Verwaltungsangestellte an, die während ihrer Pausen schnell einkaufen. In den Sommermonaten macht sich die Abwesenheit vieler Touristen bemerkbar, die dieses Jahr wegen der Marktsperrung ausbleiben. Kozik betont, dass der Cap-Markt zusätzliche Fläche benötigt, um ein noch vielfältigeres Sortiment anbieten zu können. Ähnlich wie eine Edeka-Filiale, aber ohne die hohen Preise von Verkaufsbussen, erwartet man, die Kunden bald mit einer breiteren Produktpalette zu erfreuen.
Das Engagement des Cap-Markts zeigt sich auch beim Weihnachtsmarkt „Advent am Markt“, der vom 15. bis 21. Dezember stattfand. Dort war der Cap-Markt mit einem eigenen Stand vertreten, wo regionale Produkte wie Sanddornprodukte, Honig und frische Eier präsentiert wurden. Bei dieser Gelegenheit wurde die enge Verbindung zur Region und das Anliegen betont, die lokale Gemeinschaft zu stärken, wie cap-markt.de berichtet.
Unterstützung für die Nahversorgung in ländlichen Räumen
Die Thematik rund um die Nahversorgung ist nicht nur auf Güstrow beschränkt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert mit der Initiative „LandVersorgt – Neue Wege zur Nahversorgung in ländlichen Räumen“ verschiedene Projekte, die darauf abzielen, die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Viele ländliche Gegenden stecken in einem Dilemma – während die Wege zu Einkaufsmöglichkeiten immer länger werden, stehen kleine Läden oft vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Diese Probleme machen auch vor Güstrow nicht halt, was die Relevanz des Cap-Markts und seine Bemühungen um ein besseres Einkaufserlebnis unterstreicht, wie bmleh.de erläutert.
In diesem Sinne bleibt abzuwarten, wie sich die Planungen rund um den Cap-Markt entwickeln werden. Die Gespräche mit potenziellen Investoren sind bereits im Gange, und es bleibt zu hoffen, dass bald eine Lösung gefunden wird, die sowohl die Kunden als auch den Markt selbst zufriedenstellt. In jedem Fall beweist der Cap-Markt in Güstrow, dass er für die lokale Gemeinschaft unentbehrlich ist und mit viel Engagement in die Zukunft blickt.