Güstrow: Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst steigen drastisch!
Güstrow informiert über gestiegene Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst ab 2026; Details zu Kosten und Kategorien.

Güstrow: Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst steigen drastisch!
In Güstrow, einer Stadt im Landkreis Rostock, gibt es derzeit Veränderungen bei den Gebühren für die Straßenreinigung und den Winterdienst. Wie NDR berichtet, hat die Stadt die Verantwortung für den Winterdienst in großem Umfang übernommen, was nun auch zu einer Anhebung der Gebühren führt.
Die Erhöhungen betreffen die Gebühren für die Straßenreinigung und den Winterdienst. Je nach Kategorie der Straßen müssen die Anwohner künftig mit einem Anstieg von 30 Cent bis zu einem Euro pro Frontmeter rechnen. Ein Beispiel aus der Domstraße spricht für sich: Hier liegt die Gebühr nun bei 8,56 Euro pro Frontmeter. Zusätzlich spüren auch Hauseigentümer und Vermieter einen Anstieg bei den Gebühren zur Entsorgung von Schmutz- und Regenwasser. Maßnahmen, die im Dezember von der Stadtvertretung beschlossen wurden, sehen keine Erhöhung der Grundsteuern vor, die Hebesätze sollen stabil bleiben.
Neuberechnung der Gebühren
Der Nordkurier verdeutlicht, dass Güstrow in fünf verschiedene Reinigungsklassen unterteilt ist, wobei die Gebühren jeweils unterschiedlich ausfallen. Die Anpassungen erfolgen jährlich und berücksichtigen Faktoren wie Art der Straßen, deren Frequentierung sowie Personal- und Materialkosten für Sommer- und Winterdienst. Eine wichtige Änderung: Für vier der fünf Reinigungsklassen steigen die Gebühren, wobei nur Klasse 5 eine Absenkung von 1,48 Euro auf 1,37 Euro pro Frontmeter erfährt. Hier eine Übersicht der neuen Gebühren:
| Reinigungsklasse | Vorher (EUR/pro Frontmeter) | Jetzt (EUR/pro Frontmeter) |
|---|---|---|
| 1 | 15,80 | 18,23 |
| 2 | 20,15 | 22,97 |
| 3 | 7,21 | 8,11 |
| 4 | 4,35 | 4,74 |
| 5 | 1,48 | 1,37 |
Notwendige Anpassungen
Die Erhöhung der Gebühren wurde nötig, da die Stadt gesetzlich angefallene Kosten ausgleichen muss. Laut Benchmarking Forum werden dabei die maximal ansetzbaren Kosten ermittelt und die Einnahmesituation regelmäßig überprüft. Das bedeutet, dass die Gebühren genau kalkuliert sind, um sicherzustellen, dass die Einnahmen nicht die tatsächlichen Kosten übersteigen und um ein weiteres rechtssicheres Vorgehen zu gewährleisten.
Obwohl die Stadt in einem engen finanziellen Rahmen agiert, gibt es derzeit keine Pläne für eine Erhöhung der Grundsteuern. Die Stadtvertreter müssen jedoch immer wieder neue Entscheidungen treffen, um den Haushalt im Einklang mit den Erforderungen zu gestalten. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Bürgerinnen und Bürger auf die neuen Gebühren reagieren werden.