Neuer Personalausweis wird teurer: So viel müssen Sie bald zahlen!
Erfahren Sie alles über die geplanten Erhöhungen der Personalausweisgebühren in Deutschland ab 2025 und deren Hintergründe.

Neuer Personalausweis wird teurer: So viel müssen Sie bald zahlen!
Ein Thema, das wohl jeden Bundesbürger früher oder später betrifft, steht aktuell zur Debatte: Die Gebühren für Personalausweise. Wie nordkurier.de berichtet, müssen viele von uns irgendwann einen neuen Ausweis beantragen, sei es durch Erneuerung, Verlängerung oder Neuausstellung. Doch bald wird es teurer!
Der erste Blick auf die derzeitigen Kosten offenbart Folgendes: Für Antragsteller über 24 Jahren fallen derzeit 37 Euro an, während jüngere Personen unter 24 Jahren nur 22,80 Euro berappen müssen. Die geplante neuerliche Erhöhung der Gebühren schlägt ordentlich zu Buche: Die Beträge sollen auf 46 Euro für die über 24-Jährigen und für Reiseausweise der Bundespolizei auf 32 Euro steigen. Diese Erhöhung muss jedoch noch beraten werden und ist somit noch nicht in trockenen Tüchern.
Wofür zahlen wir?
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wofür diese Gebühren überhaupt verwendet werden. Die Gebühren setzen sich zusammen aus den Kosten für die Produktion der Ausweise sowie dem Verwaltungsaufwand der örtlichen Behörden. Laut den Angaben der Regierung hat sich der Verwaltungskostenanteil zwischen 2010 und 2025 mehr als verdoppelt: von 7,10 Euro auf 14,70 Euro. Die Produktionskosten blieben hingegen nahezu konstant.
Ein Blick auf die Gebührenverordnung zeigt, dass auch für vorläufige oder Ersatz-Personalausweise eine Gebühr von 10 Euro erhoben wird. Des Weiteren gibt es zusätzliche Gebühren, die je nach Amtshandlung anfallen können. Beispielsweise ist eine Gebührenerhöhung von 13 Euro fällig, wenn die Amtshandlung außerhalb der behördlichen Öffnungszeiten erfolgt, oder sogar bis zu 41 Euro für Amtshandlungen durch eine konsularische Vertretung im Ausland. Die Details dazu sind im buzer.de dokumentiert.
Einrichtungen und Regelungen
Die rechtlichen Grundlagen für diese Gebühren existieren seit dem 1. November 2010, wie man in den Dokumenten des Bundestages nachlesen kann. Hier ist auch festgelegt, dass eine Evaluierung der Verwaltungskosten nach zwei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung erfolgen soll, um zu prüfen, ob die Kostenstruktur weiterhin gerechtfertigt ist.
Das Ganze hat nicht nur finanzielle Dimensionen, sondern ist auch für viele Menschen, die auf einen neuen Personalausweis angewiesen sind, von praktischer Relevanz. Die AfD-Bundestagsfraktion hat bereits eine Anfrage zur Kostenstruktur der Gebühren gestellt, was zeigt, dass das Thema auch politisch kontrovers diskutiert wird. Ob die Erhöhung tatsächlich durchgesetzt wird und in welcher Form bleibt abzuwarten.
In einer Zeit, in der jeder Euro zählt, bleibt also spannend, wie sich die Situation rund um Personalausweise entwickeln wird. Fest steht jedoch, dass die Notwendigkeit eines solchen Ausweises nicht nur verankert ist, sondern auch in naher Zukunft viel kosten könnte. Also, liebe Leser:innen: Haltet eure Ausweise bereit, denn vielleicht ist es bald Zeit für eine Erneuerung!