Brandstiftung in Neubrandenburg: 16-Jährige setzt Jugendheim in Flammen!

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Brand in Neubrandenburg: Eine 16-Jährige soll Jugendunterkunft in Brand gesetzt haben. Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Brand in Neubrandenburg: Eine 16-Jährige soll Jugendunterkunft in Brand gesetzt haben. Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Brand in Neubrandenburg: Eine 16-Jährige soll Jugendunterkunft in Brand gesetzt haben. Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Brandstiftung in Neubrandenburg: 16-Jährige setzt Jugendheim in Flammen!

Am Samstagabend kam es zu einem verheerenden Brand in einer Jugendwohneinrichtung in Neubrandenburg, der nach ersten Ermittlungen möglicherweise auf Brandstiftung zurückzuführen ist. Laut Nordkurier brach das Feuer gegen 17.30 Uhr in einem Zimmer einer 16-jährigen Bewohnerin aus. Zum Glück wurde sie außerhalb des Gebäudes unverletzt angetroffen.

Die Feuerwehr war schnell zur Stelle und konnte die Flammen rasch löschen. Dennoch ist der gesamte Flur der Einrichtung verrußt und unbewohnbar. Leider erlitt eine Betreuerin leichte Verletzungen durch Rauchgas. Der entstandene Schaden wird auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und geht von Brandstiftung aus, wie auch n-tv berichtet.

Missgeschick oder Absicht?

Die Ermittler müssen nun klären, was genau zu diesem Vorfall geführt hat. Kinder und Jugendliche sind nicht selten in Brandstiftungen verwickelt, wobei etwa 25% der Tatverdächtigen in Deutschland unter 14 Jahren alt sind. Laut veko-online können da viele Eltern ins Schussfeld geraten. Denn Kinder bis 7 Jahre sind strafunmündig und haften rechtlich nicht für Schäden. Aber auch ältere Kinder zwischen 7 und 14 Jahren müssen abhängig von ihrer Einsichtfähigkeiten beurteilt werden. Die Polizei spielt hierbei eine zentrale Rolle bei der Aufklärung solcher Delikte.

Was sind die Beweggründe für Jugendliche, solche Taten zu begehen? Oft sind es Drang zu Verboten, Experimentierfreude oder der Wunsch nach Anerkennung in ihrem Freundeskreis. Gerade in der Entwicklung von Kindern ist es nicht ungewöhnlich, dass sie die Folgen ihres Handelns nicht abschätzen können. Das könnte auch hier der Fall gewesen sein.

Ein Glück, dass keine schwerwiegenden Verletzungen vorliegen

Insgesamt sind die ersten Berichte aus der Einrichtung jedoch erleichternd, da es nur zu einer leichten Verletzung einer Betreuerin kam, während alle anderen Bewohner unversehrt blieben. Die schnelle Reaktion der Feuerwehr hat hier Schlimmeres verhindert. Doch die Frage bleibt: Was könnte dazu geführt haben, dass das Feuer in der Jugendunterkunft überhaupt ausbrach?

Die Kriminalpolizei wird nun weiter ermitteln und die erforderlichen Schritte einleiten, um die Hintergründe dieses Vorfalls zu klären. Die kommenden Tage werden zeigen, ob diese Brandursache nur ein weiteres Beispiel für das Problem der Kinderbrandstiftungen darstellt oder ob hier spezifische Motive im Spiel waren.