Demminer Straße in Neubrandenburg: Die gefährlichste in MV!

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Neubrandenburg verzeichnet 2024 die gefährlichste Straße in MV. Eine Analyse von Verkehrsunfällen und Sicherheitsrisiken.

Neubrandenburg verzeichnet 2024 die gefährlichste Straße in MV. Eine Analyse von Verkehrsunfällen und Sicherheitsrisiken.
Neubrandenburg verzeichnet 2024 die gefährlichste Straße in MV. Eine Analyse von Verkehrsunfällen und Sicherheitsrisiken.

Demminer Straße in Neubrandenburg: Die gefährlichste in MV!

Die Sicherheit auf den Straßen von Mecklenburg-Vorpommern bleibt ein drängendes Thema. Laut einer aktuellen Analyse der Allianz Direct ist die Ostsee-Zeitung die Demminer Straße in Neubrandenburg die gefährlichste Straße des Bundeslandes. Im Jahr 2024 gab es auf dieser Route insgesamt 15 Unfälle mit Personenschäden, darunter auch sieben Schwerverletzte.

Interessanterweise belegt die Hamburger Straße in Rostock den zweiten Platz, ebenfalls mit 15 Unfällen, wobei drei davon schwere Verletzungen zur Folge hatten. Auch die Rövershäger Chaussee hat sich als mehr als nur ein Verkehrszufall erwiesen – sie kam auf 15 Unfälle, jedoch gab es hier nur einen Schwerverletzten.

Der gefährlichste Autobahnabschnitt

Selbst auf der Autobahn gibt es Hotspots: Der Abschnitt der A24 bei Ruhner Berge, südöstlich von Parchim, stellte sich als der gefährlichste Autobahnabschnitt im Nordosten heraus, mit neun registrierten Unfällen. Im gesamten Bundesland wurden 2024 77 tödliche Unfälle sowie 838 Unfälle mit Schwerverletzten dokumentiert, was die Verkehrssicherheit zu einer ernsthaften Thematik macht.

Besonders auffällig ist, dass nur ein tödlicher Unfall im Jahr 2024 auf den zehn gefährlichsten Straßen verzeichnet wurde; dieser ereignete sich auf dem Rostocker Südring. Die Warnowallee in Rostock, einst führend in puncto Verkehrsbeschwerden, ist derzeit nicht einmal unter den Top 20 zu finden.

Ursachen und Handlungsmöglichkeiten

Eine umfassende Datenanalyse soll dazu beitragen, die Verkehrsteilnehmer auf riskante Straßenabschnitte aufmerksam zu machen. Dennoch bleibt ein Rätsel, warum genau solche Unfälle auf diesen Straßen häufig geschehen. Die Ergebnisse einer Untersuchung in Wismar zur Lübschen Straße zeigen, dass die Hauptunfallorte in vier größeren Kreuzungs- und Einmündungsbereichen liegen. Doch das Potenzial zur Entschärfung der kritischen Punkte ist begrenzt, es gibt kaum umsetzbare Veränderungen – abgesehen von eventuell notwendigen Anpassungen der Ampelschaltungen.

Diese Unfälle hinterlassen nicht nur materielle Schäden, sondern auch persönliche Schicksale. Es bleibt zu hoffen, dass durch gezielte Maßnahmen und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer die Unfallzahlen in Zukunft sinken können.