Jobcenter-Fusion in der Seenplatte: Ein Standort für alles!

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Am 2. Januar 2026 wird das Jobcenter in Neubrandenburg fusioniert, um effiziente Unterstützung für die Bürger zu gewährleisten.

Am 2. Januar 2026 wird das Jobcenter in Neubrandenburg fusioniert, um effiziente Unterstützung für die Bürger zu gewährleisten.
Am 2. Januar 2026 wird das Jobcenter in Neubrandenburg fusioniert, um effiziente Unterstützung für die Bürger zu gewährleisten.

Jobcenter-Fusion in der Seenplatte: Ein Standort für alles!

Ein großer Schritt für die Arbeitsmarktpolitik in der Mecklenburgischen Seenplatte: Am 2. Januar 2026 wurde beschlossen, die Jobcenter Nord und Süd zu fusionieren. Nun gibt es nur noch ein einziges Jobcenter für den gesamten Kreis. Diese Maßnahme kommt als Reaktion auf den rückläufigen Bedarf, der sich seit 2014 drastisch verringert hat. Damals waren noch rund 34.000 Kunden in den beiden Jobcentern gemeldet; heute sind es nur noch knapp 21.000, was die Notwendigkeit einer Bündelung unterstreicht.

Der Landrat Thomas Müller (CDU) erwartet von dieser Fusion eine einheitlichere und transparentere Arbeitsweise. “Da liegt was an”, meint er und hebt hervor, dass die Optimierung der Verwaltungsstrukturen auch für die Hilfebedürftigen Vorteile bringen wird. Durch die Zusammenlegung der Jobcenter sollen weniger Verwaltungskosten anfallen und Ressourcen besser genutzt werden, was letztlich den Kunden zugutekommen soll.

Die Standorte bleiben

Wichtig für die Kunden: Die fünf Standorte in Neubrandenburg, Waren, Malchin, Altentreptow und Neustrelitz bleiben erhalten. Hier haben die Hilfesuchenden weiterhin die Möglichkeit, persönliche Beratungen in ihrem gewohnten Umfeld in Anspruch zu nehmen. Wie bereits im Vorfeld kommuniziert, wird das neue Jobcenter unter der Leitung von Andy Bünning stehen, der aus Neubrandenburg kommt.

Die Fusion wurde offiziell durch die Unterzeichnung einer „Gründungsbegleitenden Vereinbarung“ zwischen den Chefs der Arbeitsagentur und dem Landkreis besiegelt. Offiziell wird das neuen Jobcenter als das größte in Mecklenburg-Vorpommern gehandelt, mit über 400 Beschäftigten, die nahtlos in die neue Struktur übergehen werden.

Finanzielle Unterstützung für Hilfebedürftige

Im vergangenen Jahr wurden über 163 Millionen Euro an Leistungen ausgezahlt. Auffällig hierbei ist, dass fast 83,6 Millionen Euro als Bürgergeld sowie 52,5 Millionen Euro für Kosten der Unterkunft zur Verfügung gestellt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die große Verantwortung, die auf den neuen Strukturen lastet.

Die Arbeitsmarktstatistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales liefert interessante Einblicke in die Entwicklungen in der Region. Die kontinuierliche Rückmeldung von Hilfebedürftigen und die Anpassung der Dienstleistungen sind essenziell, um die Bedürfnisse der Bevölkerung bestmöglich abzudecken. „Die Beratung findet künftig auch in Gemeinderäumen oder bei potenziellen Arbeitgebern statt“, so die Verantwortlichen. Diese Flexibilität könnte für viele Betroffene einen entscheidenden Fortschritt darstellen.

Insgesamt wird die Fusion der Jobcenter nicht nur als Reaktion auf den aktuellen Bedarf, sondern auch als Teil einer bundesweiten Norm gesehen, die die Einrichtung eines Jobcenters pro Landkreis vorsieht. Damit wird ein Stück weit ein einheitlicher Rahmen geschaffen, der sowohl Kunden als auch der Verwaltung zugutekommt.

Die Schritte, die hier unternommen werden, sind also nicht nur lokale Maßnahmen, sondern Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Arbeitsvermittlung. An der Spitze des neuen Jobcenters steht klar die Vision, nicht nur die Verwaltungskosten zu senken, sondern vor allem den Menschen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie dringend benötigen.