Karoline Koreng: Die jüngste Bürgermeisterin in Mecklenburg-Vorpommern!

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Karoline Koreng, 30, ist die neue Bürgermeisterin von Neverin in Mecklenburg-Vorpommern, gewählt mit 79,8% der Stimmen.

Karoline Koreng, 30, ist die neue Bürgermeisterin von Neverin in Mecklenburg-Vorpommern, gewählt mit 79,8% der Stimmen.
Karoline Koreng, 30, ist die neue Bürgermeisterin von Neverin in Mecklenburg-Vorpommern, gewählt mit 79,8% der Stimmen.

Karoline Koreng: Die jüngste Bürgermeisterin in Mecklenburg-Vorpommern!

In der beschaulichen Gemeinde Neverin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat sich ein bedeutender Generationenwechsel vollzogen. Am Mittwochabend wurde Karoline Koreng zur neuen Bürgermeisterin der Gemeinde gewählt. Mit ihren erst 30 Jahren ist sie die jüngste ehrenamtliche Bürgermeisterin in Mecklenburg-Vorpommern. Wie die Tagesschau berichtet, erhielt sie beeindruckende 79,8 Prozent der Stimmen bei ihrer Wahl und tritt die Nachfolge von Nico Klose an, der nun als hauptamtlicher Oberbürgermeister in Neubrandenburg tätig ist.

Koreng, die von Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin ist, kann mit frischem Wind und neuen Ideen aufwarten. Ihre erste Amtshandlung war eine spannende Entscheidung: Da es nach drei Wahlgängen zur 2. Stellvertretenden Bürgermeisterin keine Siegerin gegeben hatte, musste per Los entschieden werden. Das Glück fiel auf Ines Frenzel, ebenfalls von der Wählergemeinschaft „Bürger für Neverin“.

Ein Blick auf die Frauen in der Kommunalpolitik

Die Ernennung von Karoline Koreng reiht sich in einen größeren Trend in der deutschen Kommunalpolitik ein, bei dem der Anteil weiblicher Bürgermeisterinnen kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Aktuelle Schätzungen zeigen, dass der Frauenanteil im Bürgermeisteramt in Deutschland bei nur 13,5 Prozent liegt. Das bedeutet, dass weniger als jede siebte Gemeinde von einer Frau geleitet wird. Wie die Deutsche Städte- und Gemeindebund erklärt, sind beispielsweise in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die höchsten Frauenanteile mit jeweils 18,3 Prozent zu beobachten.

  • Mecklenburg-Vorpommern: 18,3 % Frauenanteil
  • Brandenburg: 16,4 % Frauenanteil
  • Sachsen-Anhalt: 15,2 % Frauenanteil
  • Niedersachsen: 15,2 % Frauenanteil
  • Saarland: 6,6 % Frauenanteil (niedrigster Wert)

Es bleibt jedoch noch viel zu tun, um die Gleichstellung in der Kommunalpolitik zu fördern. Simon Stocker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart, hebt hervor, dass es einer systematischen Erhebung bedarf, um die Anteile von Bürgermeisterinnen genau zu erfassen und entsprechend darauf reagieren zu können.

Mit Karoline Koreng hat sich nun eine junge, dynamische Persönlichkeit an die Spitze von Neverin gesetzt. Die Gemeinde darf gespannt sein, wie sie mit frischem Elan und ihren Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen die Herausforderungen anpacken wird. Ihre Wahl könnte als Inspiration für viele andere Gemeinden dienen, um den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen und die Rolle der Frauen in der Politik weiter zu stärken.