Neubrandenburgs Einkaufscenter im Wandel: Neuer Manager mit optimistischer Vision!
Neubrandenburgs Einkaufscenter hat einen neuen Manager. Besucherzahlen stabil, neue Mietverträge unterzeichnet. Zukunftsaussichten optimistisch.

Neubrandenburgs Einkaufscenter im Wandel: Neuer Manager mit optimistischer Vision!
Im Neubrandenburger Marktplatz-Center tut sich einiges. Der neue Manager hat mittlerweile mehr als 100 Tage im Sattel und bringt frischen Wind in die Geschicke des Einkaufszentrums. Mit durchschnittlich 17.000 Besuchern täglich freut sich die Einrichtung über eine stabile Besucherfrequenz, wie der Nordkurier berichtet. Der Wechsel im Management wurde notwendig, nachdem der Vorgänger Ralph Teuber aus persönlichen Gründen nach Berlin zurückkehrte.
Die aktuellen Zahlen lesen sich erfreulich: Mit einer Leerstandsquote von nur 6% ist das Center im Branchenvergleich gut aufgestellt. Im Vergleich dazu zeigt eine Untersuchung des EHI, dass die durchschnittliche Leerstandsquote in vielen deutschen Innenstädten bei etwa 10% liegt. Während Fachmarktzentren im Allgemeinen am stabilsten sind, sind die Platzierungen des Marktplatz-Centers durchaus positiv, wobei nur 7 Städte über 10% Leerstand in ihren Fachmarktlagen berichten Handelsdaten.
Veränderungen und Herausforderungen
„Wir haben in den letzten 12 Monaten eindrucksvoll gesehen, dass das Centre sowohl neuen Herausforderungen als auch Chancen gegenübersteht“, erklärt der neue Manager. Über 50 Berichte über das Center, darunter mehrere Ladenschließungen, sind in den Medien aufgetaucht. Dennoch gibt es auch positive Nachrichten: Selbst die Neueröffnung des Figuya-Konsolenkost-Geschäfts bringt frischen Schwung.
Aber wie sieht die Zukunft aus? Die Ziele sind klar: „Vollvermietung ist unser Traum, aber wann das erreicht wird, ist noch ungewiss“, so der Manager optimistisch. Auch wenn die Nachverdichtung an Verkaufsflächen ansteht, sind laut EHI attraktive Nachnutzungen in Freizeit, Entertainment sowie gesundheitlichen und bildenden Einrichtungen eine vielversprechende Option für leerstehende Flächen.
Wünsche und Ausblicke
Die Besucher äußern den Wunsch nach einheitlichen Ladenöffnungszeiten und regelmäßigen Aktionen im Center. Hier könnte ein intensiverer Austausch mit anderen Einkaufszentren in der Stadt, wie dem Lindetal- und Bethanien-Center, hilfreich sein. Anpassungen und Kooperationen könnten zusätzliche Anreize schaffen, um die Attraktivität von Neubrandenburg weiter zu steigern. Der neue Manager sieht die Konkurrenz nicht als Bedrohung, sondern als positiven Faktor für die Stadt.
Mit einem klaren Fokus auf das Wohl der Besucher hofft man, dass sich diese auch in Zukunft wohlfühlen und gerne ins Marktplatz-Center kommen. Trotz aller Herausforderungen hat das Team eine optimistische Perspektive, und vielleicht stehen den Bürgern von Neubrandenburg bald noch aufregendere Erlebnisse bevor.
Für alle, die es genauer wissen möchten: Eine Analyse zur stabilen Flächenentwicklung im Einzelhandel und im Handel ist übrigens im EHI-Whitepaper nachzulesen.