Schrecklicher Unfall auf B197: Vier Fahrzeuge und drei Verletzte!
Am 23.05.2024 und 27.10.2025 ereigneten sich auf der B197 bei Neubrandenburg mehrere Unfälle mit Verletzten und erheblichem Sachschaden.

Schrecklicher Unfall auf B197: Vier Fahrzeuge und drei Verletzte!
Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagvormittag die Bundesstraße 197 zwischen Genzkow und Friedland in Aufregung versetzt. Gegen 9.45 Uhr wollte ein 72-jähriger Mann mit seinem Auto überholen und stieß dabei frontal mit dem entgegenkommenden Wagen eines 65-Jährigen zusammen. Wie nordkurier.de berichtet, gerieten durch die Kollision insgesamt vier Fahrzeuge in den Unglückszug und machten eine umfassende Unfallaufnahme erforderlich.
Der Unfallverursacher, der beim Überholen offenbar die Übersicht verlor, konnte die andere Fahrzeugfront nur mühsam abwehren. Hierbei stieß sein Auto zusätzlich seitlich gegen zwei weitere Fahrzeuge, die in seiner Fahrtrichtung unterwegs waren. Glücklicherweise blieben die Verletzungen der drei Insassen der frontal zusammengestoßenen Autos nicht lebensgefährlich und wurden in das Klinikum gebracht. Die Gefahr der schweren Verletzungen wurde somit abgewendet, was in derartigen Situationen oft nicht der Fall ist.
Langwierige Bergungsarbeiten
Die Wracks der Unfallfahrzeuge machten es notwendig, die Strecke für fast vier Stunden zu sperren. Während dieser Zeit wurde nicht nur die Unfallaufnahme durchgeführt, sondern auch die Fahrbahn musste von ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Diese Zahlen sind zwar schon beunruhigend, doch sind sie in Relation zu manch anderen Verkehrsunfällen vergleichsweise mild.
Verkehrsunfälle sind leider keine Seltenheit auf den deutschen Straßen. Ein Blick auf die aktuelle Verkehrsunfallstatistik verdeutlicht, dass die Ursachen und Auswirkungen von solchen Unfällen viele Facetten haben. Laut destatis.de dient die umfassende Statistik zur Gewinnung aktueller und vergleichbarer Daten zur Verkehrssicherheitslage. Diese Informationen sind nicht nur für die Verbesserung der Infrastruktur gedacht, sondern auch für Gesetzgebung und Verkehrserziehung wichtig.
Zusammenhang mit anderen Ereignissen
Nur wenige Monate zuvor, am 23. Mai 2024, kam es ebenfalls auf der B197, in der Nähe von Anklam, zu einem schwereren Unfall. Ein 53-jähriger Fahrer eines Ford wollte nach links auf die B109 abbiegen, als er die Vorfahrt eines VW-Transporters missachtete. Dies führte zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem der Ford-Fahrer sowie der 28-jährige Fahrer des VW und zwei Kinder schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt wurden. Der Gesamtschaden belief sich hier auf etwa 20.000 Euro. Auch dieses Ereignis verdeutlicht die Gefahr, die von Missachtung der Verkehrsregeln ausgeht, und verstärkt den Eindruck, dass einiges in der Verkehrspolitik überdacht werden muss.
Unfälle wie diese, sowohl in Friedland als auch in Anklam, richten nicht nur großen materiellen Schaden an, sie hinterlassen auch Spuren im Leben der Betroffenen. Es ist klar, dass sowohl die individuellen Fahrfähigkeiten als auch die Verkehrsinfrastruktur ständig verbessert werden müssen, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten. Eine gute Verkehrserziehung und ein breites Bewusstsein für Verkehrssicherheit könnten hier entscheidende Beiträge leisten.