Hausbootvermieter verliert Prozess: 1250 Euro Strafe nach Falschanschuldigung!
Ein Hausbootvermieter in Neustrelitz wurde zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, nachdem er die Polizei zu Unrecht angezeigt hatte.

Hausbootvermieter verliert Prozess: 1250 Euro Strafe nach Falschanschuldigung!
Im malerischen Umfeld der Mecklenburgischen Seenplatte sorgt ein Fall um einen Hausbootvermieter für Aufregung. Der 55-Jährige hatte die Wasserschutzpolizei wegen Hausfriedensbruchs angezeigt, doch das Amtsgericht in Waren sprach ihn nun wegen “Falschverdächtigung” schuldig, berichtet Nordkurier. Er muss eine Geldstrafe von 1250 Euro zahlen, dreimal so hoch wie der ursprüngliche Strafbefehl von 450 Euro. Damit wird das Vermietungsgeschäft des Mannes möglicherweise auch von anderen Behörden unter die Lupe genommen.
Der Streit begann im Sommer 2024, als ein Urlauberpaar ein Hausboot für 1800 Euro mieten wollte. Der Vermieter gab an, die Boote seit Jahren über ein Kleinanzeigenportal zu vermieten, zahlt jedoch keine Steuern. Er wollte den Urlaubern das große Hausboot anbieten, doch dieses hatte gleich mehrere Mängel, darunter ein kaputtes Strahlruder und fehlende Bootszeugnisse. Die Urlauber sagten daraufhin ihren Bootsurlaub ab und begeben sich auf die Suche nach einem Hotel – ihr Geld sahen sie jedoch nicht wieder.
Rechtsstreit und gerichtliche Entscheidung
Im Rahmen des Rechtsstreits stellte der Vermieter die Behauptung auf, die Polizei hätte einen Durchsuchungsbefehl benötigt, um sein Boot zu betreten. Doch das Gericht entschied auf seiner Seite, was zur Verurteilung des Vermieters führte. Der Richter verhängte eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 25 Euro, obwohl die Staatsanwaltschaft eine höhere Strafe gefordert hatte.
Interessanterweise zeigen Zeugen an, dass der Angeklagte seine Hausboote im Sommer 2025 weiterhin angeboten und vermietet hat. Dies lässt darauf schließen, dass er trotz der rechtlichen Schwierigkeiten ein gutes Händchen für sein Geschäft hat. Außerdem äußerte er Interesse an einer Ersatzhaft für die Geldstrafe, vorzugsweise über die Weihnachtszeit.
Die Auswirkungen auf den Vermieter
Die Geldstrafe wird nun nicht nur seine Finanzen belasten, sondern könnte auch weitere Konsequenzen für sein Vermietungsgeschäft nach sich ziehen. Behörden könnten auf die Idee kommen, nachzuforschen, ob alle vorgeschriebenen Regeln und Steuern beachtet wurden. In einer Region, die für ihren charismatischen Bootsturismus bekannt ist, könnte dieser Vorfall ein schales Nachspiel haben.
In einer Welt, die zunehmend digitaler wird, ist es überraschend, wie manch traditionelles Geschäft noch immer auf den persönlichen Kontakt und lokale Werbung setzt. Ein Vergleich dazu wäre das stetige Wachstum von Suchmaschinen wie Bing, die mit ihrer Suchtechnik immer mehr Nutzer gewinnen und ganz andere Herausforderungen meistern müssen. Während die einen um ihre Existenz kämpfen, boomt das digitale Geschäft – in diesem Fall das eines weiteren Norddeutschen, der nicht genannt wurde.
So bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um den Hausbootvermieter weiterentwickeln wird. Ob er künftig seine Boote samt relevanter Bescheinigungen in einwandfreiem Zustand anbieten wird? Oder wird die Sache eine breitere Welle schlagen und vielleicht auch für andere Vermieter Warnungen aussprechen?