Im Landestheater Neustrelitz steht eine spannende Premiere bevor: Am 22. November feiert Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ seine Aufführung. Dabei handelt es sich um eine besonders originelle Inszenierung des Musikjournalisten und Filmemachers Axel Brüggemann. Er hat die Handlung des Klassikers von der Mittelmeerküste in eine Döner-Bude in Neustrelitz verlegt, was für frischen Wind im Repertoire sorgt. Die Döner-Bude wird von Sascha Pelim, einem eher schillernden Charakter mit einer Vergangenheit im Kleinkriminellenmilieu, betrieben. Interessanterweise musste Pelim zuvor seine Curry-Bude schließen, was die Hintergründe der Geschichte nur noch facettenreicher macht.
Doch nicht nur das Setting sorgt für Aufsehen. Die Inszenierung thematisiert auch wichtige gesellschaftliche Aspekte wie kulturelle Aneignung und den Wandel der Bilder zwischen Türken und Deutschen. Das regt zum Nachdenken an und macht die Aufführung zu einem aktuellen Diskursbeitrag in der heutigen Zeit.
Ein erster Einblick
Am 9. November um 11 Uhr gibt es bereits eine Matinee im Landestheater. Hier können die Zuschauer einen ersten Blick auf die Inszenierung werfen. Das Regieteam wird das Konzept, Bühnen- und Kostümbild vorstellen sowie musikalische Kostproben der Solisten präsentieren. Wer sich für diese spannende Vorgeschichten interessiert, hat die Chance, kostenlos teilzunehmen, denn der Eintritt zur Matinee ist frei.
Für die Hauptaufführungen stehen außerdem mehrere Termine fest: Neben der Premiere am 22. November sind weitere Aufführungen für den 29. November, 19. Dezember, 4. Januar 2026 und 14. Februar 2026 geplant. Tickets können telefonisch oder online reserviert werden und sind bereits jetzt heiß begehrt.
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