Lehm ist nicht nur ein traditioneller Baustoff, sondern auch ein wahres Naturtalent, wenn es um das Wohnen geht. Schadstofffrei und oft regional verfügbar, sorgt Lehm für ein baubiologisch günstiges Raumklima in Innenräumen. Besonders in Alt- und Fachwerkbauten, aber auch in konventionellen Gebäuden findet er Anwendung. Doch so einfach das klingt, Lehm ist fehlertolerant und erfordert dennoch ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick sowie Kenntnisse über Material und Technik.

Die Pionierin des Lehmbaus, Irmela Fromme, hat sich in ihrem Berufsleben ganz dieser Materie verschrieben und die „Renaissance des Lehmbaus“ seit den 1980er Jahren maßgeblich begleitet. Dank ihres Engagements gibt es die Weiterbildung „Gestalter für Lehmputze (HWK)“ und das Grundlagenwerk „Lehm- und Kalkputze“, das ohne ihre Expertise nicht entstanden wäre. Am 27. und 28. April bietet sie einen Kurs mit dem Titel „Einführung Lehmputze – Materialien, Anwendungsbereiche und Putztechniken“ an, der sich an Einsteiger, Selbstbauer und Planer richtet.

Der Kurs: Ein Sprungbrett in die Welt des Lehmbaus

Der Einführungskurs zielt darauf ab, den Baustoff Lehm näher kennenzulernen und praktisch auszuprobieren. Teilnehmer erhalten einen Überblick über Einsatzbereiche, Materialeigenschaften und grundlegende Putztechniken. Praktische Übungen an Probeflächen runden das theoretische Wissen ab. Wer in Berlin oder Hamburg wohnt, kann den Kurs sogar als Bildungsurlaub anerkennen lassen. Für Solo-Selbstständige gibt es die Möglichkeit, die KOMPASS-Förderung zu nutzen, während Unternehmen Bildungsschecks beantragen können. Zudem ist der Kurs bei der Architektenkammer Berlin mit 14 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Doch das ist noch nicht alles! Vom 2. bis 6. Juni findet ein weiterer Kurs statt: „Außenputz mit der Putzmaschine“. Hier lernen die Teilnehmer die Funktionsweise und das sichere Bedienen von Putzmaschinen – und das Ganze an einem mit Strohballen gedämmten Gebäude in Wangelin. Zudem wird vom 12. bis 13. Juni der Workshop „Hanf trifft Kalk – Bauen mit Hanfkalk“ angeboten. Dieser vermittelt nicht nur Materialverständnis, sondern auch grundlegende Konstruktionsprinzipien und die praktische Anwendung der Spritztechnik.

Lehm und seine Zukunft

Die Verwendung von Lehm als Baustoff ist nicht nur ein Trend, sondern ein Schritt in Richtung nachhaltiges Bauen. Mit einer wachsenden Bewegung hin zu umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Materialien wird der Lehmbau immer relevanter. Die Kombination aus Tradition und Innovation bietet nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch gesundheitliche. Lehm trägt zu einem angenehmen Raumklima bei und reguliert die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise. Wer sich also für einen Bau mit Lehm entscheidet, investiert nicht nur in die eigene Gesundheit, sondern auch in die Zukunft unseres Planeten.

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Am Ende des Tages ist der Lehm nicht nur ein Baustoff, sondern ein Stück Heimat. Er verbindet uns mit der Erde und erinnert uns an unsere Wurzeln. Wenn Sie mehr über diesen faszinierenden Baustoff erfahren möchten, sollten Sie die Gelegenheit nicht verpassen, an einem der bevorstehenden Kurse teilzunehmen. Vielleicht entdecken Sie ja Ihre Leidenschaft für das Bauen mit Lehm!