USA erklären Maduros Sonnenkartell zur Terrorgruppe – Spannungen steigen!
Die USA klassifizieren Venezuelas „Cartel de los Soles“ als terroristische Organisation; steigende Spannungen mit Maduro.

USA erklären Maduros Sonnenkartell zur Terrorgruppe – Spannungen steigen!
Die politische Situation in Venezuela spitzt sich weiter zu. Die USA haben angekündigt, das umstrittene „Cartel de los Soles“ ab dem 24. November als ausländische terroristische Organisation einzustufen. Diese Entscheidung wurde vom US-Außenministerium bekannt gegeben und wird in einer Zeit zunehmender Spannungen zwischen Washington und der Regierung von Nicolás Maduro getroffen, die sich vehement gegen die US-Militärpräsenz in der Karibik wehrt. Laut dem Nordkurier planen die USA ein entschlossenes Vorgehen gegen Drogenkartelle, nachdem in den letzten Wochen etwa 20 Boote von Drogenschmugglern zerstört wurden und es zu mehr als 80 Toten gekommen ist.
Doch was genau verbirgt sich hinter dem „Cartel de los Soles“? Diese Zusammenballung von vermeintlich kriminellen Elementen innerhalb der venezolanischen Streitkräfte leitet sich von den Sonnen auf den Schulterklappen venezolanischer Generäle ab. Sicherheitsexperten sind sich uneinig, ob es sich dabei um eine klar organisierte Gruppe handelt oder ob hochrangige Militärs eher etablierte Verbrechersyndikate operieren lassen, während sie ihnen Schutz bieten. Trotz der Bestreitungen von Maduro, der jegliche Verbindung zum Drogenhandel abstreitet, gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass seine Regierung tief in den Drogenhandel verwickelt ist.
Einblicke in Drogen-Netzwerke
Die Verstrickung von venezolanischen Militärs und Politikern in kriminelle Aktivitäten ist kein neues Thema. Maduro hat diese Bindungen gezielt genutzt, um die Loyalität der Sicherheitskräfte zu gewährleisten. Ein umfassender Bericht der NZZ beschreibt, wie die Unterstützung dieser Männchen eine entscheidende Rolle für Maduros Machterhalt spielt. Nach den Wahlen im Juli 2024, von denen zahlreiche Beobachter behaupten, sie seien manipuliert worden, sieht sich Maduro sowohl intern als auch international unter Druck, was die Legitimität seines Regimes betrifft.
Die Vorwürfe, die gegen mehrere hohe Vertreter des Regimes erhoben wurden – darunter Ex-Militärs und Maduro selbst, der mit einer Belohnung für seine Festnahme von 15 Millionen Dollar gesucht wird – sind gravierend. Beweise deuten darauf hin, dass insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen den venezolanischen Sicherheitskräften und Drogenhändlern seit der Amtsübernahme von Hugo Chávez verstärkt wurde. Während Chávez 2005 die Kooperation mit der DEA einstellte, nahm die Korruption im Militär zu und schuf eine Umgebung, in der kriminelle Netzwerke florieren konnten.
Regierungsverantwortung und internationale Reaktionen
Im Hinblick darauf, wie tief die Verstrickungen sind, werfen US-Beamte der Maduro-Regierung vor, das Militär und den Geheimdienst in den Drogenhandel eingebunden zu haben. Diese Situation führt zu einem besorgniserregenden Bild der Venezolanischen Politik, in der der Drogenhandel als ein Mittel zur Finanzierung und Erhaltung des Regimes dient. Die Europäische Union und zahlreiche lateinamerikanische Staaten äußern ebenfalls Bedenken hinsichtlich der Legitimität von Maduros Regierung, insbesondere mit Blick auf die Betrugsvorwürfe rund um die Präsidentschaftswahlen von 2024.
Die US-Regierung hat in der Vergangenheit bereits andere Kartelle als ausländische terroristische Organisationen eingestuft, was zu Sanktionen und Vermögenssperren führen kann. Wie das Wikipediamitglied berichtet, sind Kartelle als Gruppen unabhängiger Marktteilnehmer definiert, die versuchen, den Wettbewerb zu meiden und ihre Gewinne zu steigern. Diese Kriminalitätsformen sind nicht nur ein Problem für Venezuela, sondern haben auch Auswirkungen auf den internationalen Drogenhandel und die Stabilität in der Region.