China überholt die USA: Neuer Spitzenreiter im deutschen Handel!

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China hat die USA als Deutschlands wichtigsten Handelspartner überholt, mit einem Außenhandelsumsatz von 185,9 Milliarden Euro.

China hat die USA als Deutschlands wichtigsten Handelspartner überholt, mit einem Außenhandelsumsatz von 185,9 Milliarden Euro.
China hat die USA als Deutschlands wichtigsten Handelspartner überholt, mit einem Außenhandelsumsatz von 185,9 Milliarden Euro.

China überholt die USA: Neuer Spitzenreiter im deutschen Handel!

China hat die USA als Deutschlands wichtigster Handelspartner überholt. Eine umfassende Analyse des Außenhandels zeigt, dass der Umsatz mit China in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 bei beeindruckenden 185,9 Milliarden Euro liegt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen leichten Anstieg von 0,6 %. Dies steht im krassen Gegensatz zum Handelsvolumen mit den USA, welches um 3,9 % auf 184,7 Milliarden Euro gesunken ist. Diese Verschiebung deutet auf einen Wandel in den Handelsdynamiken hin, der sich vor allem in den letzten Jahren bemerkbar gemacht hat.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass China von 2016 bis 2023 als wichtigster Handelspartner agierte, 2024 jedoch von den USA verdrängt wurde. Die aktuellen Zahlen, die von Nordkurier veröffentlicht wurden, belegen, dass die Exporte Deutschlands nach China um über 12 % auf 61,4 Milliarden Euro gesunken sind, während die Exporte in die USA ein Minus von 7,8 % verzeichnen. Trotz dieser Rückgänge bleibt die USA jedoch das wichtigste Exportland für deutsche Waren, mit einem Exportvolumen von 112,7 Milliarden Euro seit 2015.

Doch was macht China so wichtig für Deutschland? Die Importe aus China stiegen in den ersten neun Monaten 2025 um 8,5 % und summieren sich auf 124,5 Milliarden Euro, was China zum wichtigsten Lieferland für Deutschland erhebt. Im Vergleich dazu belegen die USA mit fast 72 Milliarden Euro den dritten Platz in dieser Kategorie. Besonders stark sind die Zuwächse bei Importen in den Bereichen elektrische Ausrüstungen, Bekleidung und Maschinen, was zeigt, dass die deutsche Industrie auf eine breite Palette chinesischer Produkte angewiesen ist.

Die Rolle der USA und die geopolitischen Implikationen

Die USA halten trotz der Rückgänge eine bedeutende Rolle im deutschen Außenhandel. Im Jahr 2023 war das Land mit einem Außenhandelsumsatz von 253 Milliarden Euro nur knapp hinter China, das mit 254 Milliarden Euro abschloss. Die wichtigsten Exportmärkte Deutschlands sind laut Bundeszentrale für politische Bildung wie folgt strukturiert:

Land Exportanteil (%) Umsatz (Milliarden Euro)
USA 9,9% 158
Frankreich 7,6% 120,2
Niederlande 7,3% 115,4
China 6,1% 97,3
Polen 5,8% 91,9

Diese Zahlen verdeutlichen den zentralen Platz, den die Handelspartner für die deutsche Wirtschaft einnehmen. Während der Außenhandel innerhalb Europas etwa zwei Drittel des gesamten Außenhandelsvolumens ausmacht, kommt China mit einem Anteil von 11,5 % als wichtigster Importmarkt ins Spiel. Die Handelsbilanz zeigt zudem ein Defizit von 59,8 Milliarden Euro gegenüber China, was die Abhängigkeit von chinesischen Waren unterstreicht.

Ein Blick in die Zukunft

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) unternimmt derzeit eine Reise nach China, um die Kooperation zwischen beiden Ländern zu stärken. Dies könnte neue Perspektiven für die deutsche Wirtschaft eröffnen und die Handelsbeziehungen auf eine neue Ebene heben. In Zeiten geopolitischer Spannungen ist es umso wichtiger, dass Deutschland ein gutes Händchen bei der Gestaltung seiner internationalen Beziehungen hat.

Die Entwicklungen im Außenhandel sind somit nicht nur Zahlen auf dem Papier, sondern haben auch weitreichende wirtschaftliche und politische Implikationen, die in Zukunft weiter beobachtet werden sollten. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Handelsdynamiken entwickeln und ob China weiterhin an seiner Führungsposition festhalten kann.