St. Martin in Demmin: Laternenfest begeistert Groß und Klein!

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Am 12. November 2025 feierte Pasewalk mit einem traditionellen St. Martinsumzug und einem Laternenfest die Werte des Teilens und der Gemeinschaft.

Am 12. November 2025 feierte Pasewalk mit einem traditionellen St. Martinsumzug und einem Laternenfest die Werte des Teilens und der Gemeinschaft.
Am 12. November 2025 feierte Pasewalk mit einem traditionellen St. Martinsumzug und einem Laternenfest die Werte des Teilens und der Gemeinschaft.

St. Martin in Demmin: Laternenfest begeistert Groß und Klein!

In der Hansestadt Demmin wurde am 11. November 2025 ein einzigartiges Laternenfest zum Martinstag gefeiert, das zahlreiche Familien und Kinder in seinen Bann zog. An diesem Tag wird traditionell der heilige Martin von Tours geehrt, der durch seine gute Tat, bei der er seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, berühmt wurde. Dieses herzliche Teilen stand auch im Zentrum des Festes, das, wie Nordkurier berichtet, in der St. Bartholomaei-Kirche von Jugendlichen nachgespielt wurde.

Die Darbietung, die von Schülern des Evangelischen Schulzentrums „Katharina von Bora“ aufgeführt wurde, zog viele Besucher an. Begleitend zur Geschichte von St. Martin sorgte Kirchenmusikdirektor Prof. Thomas Beck an der Orgel für die passende musikalische Untermalung, während Posaunenchöre aus Demmin und Beggerow unter der Leitung von Leandra Söffky für festliche Klänge sorgten. Alke-Nele Acker, eine gemeindepädagogische Mitarbeiterin, war unermüdlich darin, die Bedeutung des Teilens und der Menschlichkeit nach dem Anspiel zu betonen.

Teilen und Schenken im Zeichen von St. Martin

Das Laternenfest war nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein Zeichen der Solidarität. Besucher brachten liebevoll verpackte Geschenkpakete für bedürftige Familien und Kinder im polnischen Czaplinek mit. Diese selbstlosen Spenden wurden gerne entgegengenommen und können auch in den kommenden Tagen im Gemeindehaus abgegeben werden. Alke-Nele Acker sprach davon, dass das Fest „das Fest der offenen Herzen“ sei – eine Einladung an alle, sich aufeinander zu besinnen und sich gegenseitig zu helfen.

Nach dem Anspiel setzte sich ein traditioneller St.-Martins-Umzug in Bewegung, angeführt von Mara Heuer vom Reiterhof Gribow, die im roten Mantel hoch zu Roß ritt. Die Kinder, stolz mit ihren bunten Laternen, begleiteten den Umzug, der durch die Straßen der Stadt führte und zur katholischen Kirche „Maria Rosenkranzkönigin“ führte. Dort erlebten die Teilnehmer ein weiteres musikalisches Highlight der Posaunenchöre.

Traditionelle Leckereien und Geselligkeit

Am Ziel angekommen, wärmte ein kleines Feuer die Umzugsteilnehmer. Schüler des Goethe-Gymnasiums boten herzhafte Würstchen, leckere Waffeln und warme Getränke an – ein echtes Highlight für die hungrigen Festbesucher. Ein weiterer traditioneller Brauch fand ebenfalls Beachtung: die Teilung von Martinshörnchen, die an die gute Tat des heiligen Martin erinnern und für ein Gefühl der Gemeinschaft sorgten.

Historisch betrachtet hat der Martinstag in Europa eine lange Tradition und wird oft mit Feiern des Endes der Erntezeit und dem Beginn des Winters assoziiert. In vielen Regionen, wie auch in Deutschland und den Niederlanden, ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Lieder, wobei der Reiter, der St. Martin darstellt, oft das Herzstück der Feierlichkeiten bildet. So wird in Demmin nicht nur die Tradition gelebt, sondern auch die Werte von Nächstenliebe und Gemeinschaft hochgehalten – etwas, das in der heutigen Zeit besonders von Bedeutung ist.

Das Laternenfest in Demmin war somit nicht nur ein Fest der Lichter, sondern auch ein strahlendes Beispiel für Gemeinschaftssinn und Solidarität, das alle Besucher in seinen Bann zog und die Herzen wärmte.