Wilder Zugraufstand: Polen kämpft gegen Bundespolizei und wird ohnmächtig!
Ein 45-jähriger Mann aus Polen leistete Widerstand gegen die Bundespolizei im Zug nach Pasewalk und wurde bewusstlos.

Wilder Zugraufstand: Polen kämpft gegen Bundespolizei und wird ohnmächtig!
Ein Vorfall, der für Aufregung sorgte, ereignete sich in einem Zug zwischen Stettin und Pasewalk. Am Mittwoch weigerte sich ein 45-jähriger Mann aus Polen, die Kontrolle der Bundespolizei zu akzeptieren. Der Mann, der aus Thorn (Torun) stammt und der Polizei als gewalttätig bekannt ist, hat bereits ein Hausverbot für alle deutschen Bahnhöfe wegen vorheriger Delikte erhalten. Trotz dieser Vorgeschichte war er unkooperativ und verweigerte, seine Papiere vorzuweisen, was zu einem Widerstand gegen die Beamten führte, wie der Nordkurier berichtet.
Die Situation eskalierte schnell. Während der Auseinandersetzung kam es zu Nasenbluten und der Mann fiel vorübergehend ins Bewusstsein. Glücklicherweise blieben die Bundespolizisten unverletzt, während die Rettungskräfte und ein Notarzt zur Stelle gerufen wurden. Der Mann konnte schließlich wieder zu sich kommen. Ein Arzt bescheinigte seine „Gewahrsamstauglichkeit“. Er wurde daraufhin zur Dienststelle in Pasewalk gebracht, wo er sich dem Verfahren stellen musste.
Widerstand gegen die Polizei
Es stellte sich heraus, dass der Mann einen Atemalkoholtest verweigerte, was in solchen Situationen oft als unkooperativ angesehen wird. Eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen die Vollstreckungsbeamten wurde erstattet. Trotz des Vorfalls konnte der polnische Staatsbürger am späten Mittwochabend entlassen werden, nachdem er nachweisen konnte, dass er einen festen Wohnsitz innerhalb der EU hat.
Ähnliche Vorfälle zeigen, dass das Thema „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ nicht isoliert ist. Im vergangenen Jahr kam es in einem Zug von Tübingen nach Plochingen zu einem ähnlichen Vorfall, bei dem mehrere Männer ohne gültige Fahrscheine waren. Auch hier leisteten die Tatverdächtigen widerstand gegen das Zugpersonal und verletzten dabei einen 31-jährigen Zugbegleiter sowie einen 52-jährigen Reisenden. Die Bundespolizei ermittelt gegen die Täter, die aus Marokko, Algerien und Tunesien stammen, wie Presseportal berichtet.
Ein gesamtgesellschaftliches Anliegen
Diese Vorfälle werfen ein Licht auf die zunehmenden Spannungen im öffentlichen Raum. Während die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024 einen leichten Rückgang der insgesamt registrierten Straftaten aufzeigt, ist die Gewaltkriminalität um 1,5 % gestiegen und erreicht den höchsten Stand seit 2007. Vor allem die Gewalt von nichtdeutschen Tatverdächtigen hat zugenommen, was zu Bedenken führt. Psychische Belastungen und wirtschaftliche Unsicherheiten gelten als mögliche Risikofaktoren für unter diesem Druck leidende Kinder und Jugendliche. Die PKS dokumentiert nur Straftaten, die der Polizei bekannt werden – die Dunkelziffer könnte letztlich höher sein, als die Zahlen zeigen, so die Informationen des BKA.
Es bleibt abzuwarten, wie die Behörden auf solche Vorfälle reagieren und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln zu gewährleisten. Die Debatte um die sukzessive Zunahme von Gewalt in Zügen und Bahnhöfen ist nicht neu, aber sie gewinnt zunehmend an Brisanz.