Luftqualität in Rostock: Alarmierende Feinstaubwerte am Holbein-Platz!
Die Luftqualität in Rostock am 17.01.2026: aktuelle Feinstaub-, Stickstoffdioxid- und Ozonwerte, deren Auswirkungen und Empfehlungen.

Luftqualität in Rostock: Alarmierende Feinstaubwerte am Holbein-Platz!
In Rostock sorgt die aktuelle Luftqualität am 17. Januar 2026 für Gesprächsstoff. An der Messstation am Holbein-Platz werden die Werte für Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid und Ozon überwacht. Dabei zeigt sich, dass der Grenzwert für PM10 von 50 Partikeln pro Kubikmeter in der Luft häufig überschritten wird. Laut Ostsee-Zeitung darf dieser Wert jährlich bis zu 35 Mal überschritten werden, was die Situation für die Anwohner nicht unbedingt besser macht. Wenn Feinstaubwerte ins „schlechte“ oder gar „sehr schlechte“ Niveau steigen, wird es für empfindliche Personen ratsam, sich im Freien möglichst zurückzuhalten.
Wie sieht es genau aus, wenn die Luftqualität als „mäßig“ oder „schlecht“ eingestuft wird? Bereits bei einem Stickstoffdioxid-Wert von über 200 μg/m³ wird die Luft als sehr schlecht eingestuft. Für vermeintlich gesunde Menschen sind zwar keine unmittelbaren Gefahren zu erwarten, jedoch wird die gesundheitliche Belastung für Menschen mit Atemwegserkrankungen erheblich gesteigert. Zudem gab es in der EU laut Umweltbundesamt rund 240.000 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub. Ein alarmierendes Signal, das uns alle nichts angeht?
Ursachen für Feinstaubbelastung
Was sind die Hauptverursacher von Feinstaub? Menschliche Aktivitäten spielen hierbei eine große Rolle. Zu den Ursachen zählt der Straßenverkehr, der in Ballungsgebieten weit vorne liegt. Doch nicht nur Autos sorgen für schlechte Luft: Auch Kraft- und Fernheizwerke, Holzöfen und Abfallverbrennungsanlagen tragen zur Belastung bei. Natürliche Quellen wie Vulkanausbrüche und Waldbrände könnten zwar auch eine Rolle spielen, doch die Täter sind vor allem im urbanen Raum zu finden. Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Emissionen aus der Landwirtschaft, besonders aus der Tierhaltung, eine wesentliche Quelle für sekundäre Feinstäube sind.
Im internationalen Vergleich zeigt sich ein positiver Trend: Im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts sanken die Feinstaubemissionen drastisch, allerdings kam die Abnahme seither ins Stocken. Trotz aller Bemühungen sind neue Maßnahmen gefordert, um die PM-Belastung weiter zu verringern. Nur so kann die Luftqualität nachhaltig verbessert werden.
Gesundheitsauswirkungen der Luftverschmutzung
Ein ernstzunehmendes Thema sind die Gesundheitsfolgen der Luftverschmutzung, insbesondere durch Gase wie Stickstoffdioxid und Ozon sowie feine Partikel. Diese gelangen in die Atemwege und können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, wie Atemnot, chronischem Husten und sogar zu einem verkürzten Leben. Laut Bundesamt für Umwelt gibt es in der Schweiz allein jährlich über 2.300 vorzeitige Todesfälle wegen Luftverschmutzung. Eine Zahlenreihe, die uns Mediziner als große Herausforderung vor Augen führt.
Zusätzlich kommen jährlich etwa 14.000 Spitalaufenthalte durch luftschadstoffbedingte Erkrankungen on top. Das ist ein echter Hammer! Die wirtschaftlichen Schäden, die durch diese Gesundheitsmaßnahmen entstanden sind, betragen in der Schweiz rund 7 Milliarden Franken jährlich. Umso wichtiger ist es, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität nicht nur ergriffen werden, sondern auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit spürbar sind.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Luftqualität ganz klar einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Wir müssen uns als Gesellschaft den Herausforderungen stellen, Raus aus dem Auto und mehr auf unsere Umwelt achten – denn sie hält uns am Leben!