Am 2. Dezember 2025 fand ein wichtiger Austausch zwischen dem Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und der innenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion statt. In der Diskussion wurden entscheidende Themen zur Beschäftigtenvertretung der Kriminalpolizei angesprochen, wobei insbesondere die unzureichende Ausstattung in einigen Dienststellen ins Licht gerückt wurde. Die Verantwortlichen hoben hervor, dass der Personalmangel in der Kriminalitätsbekämpfung dringend angepackt werden muss, um die Handlungsfähigkeit der Polizei zu sichern. Ein weiterer zentraler Punkt war die Notwendigkeit von Fachkarrieren und die gezielte Unterstützung für Seiteneinsteigerinnen und -steiger, die frischen Wind in die Organisation bringen können. Der Austausch stellte klar, dass ohne bedeutende Veränderungen mehr Kolleginnen und Kollegen die Polizei verlassen könnten, was letztlich die Qualität der Ermittlungsarbeit gefährdet.

Wie bdk.de berichtet, ist die Diskussion über laufende Projekte ein weiteres wichtiges Thema. Diese Projekte binden viel Personal, während gleichzeitig essentielle Standards und Prozesse fehlen, die qualitativ hochwertige Ermittlungen behindern. Das Gespräch wurde als positiv bewertet und soll in naher Zukunft fortgeführt werden, um nachhaltige Lösungen zu finden.

Notwendige Reformen in der Kriminalitätsbekämpfung

Ein weiterer Akteur in der Diskussion um die Kriminalitätsbekämpfung ist die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die sich ebenfalls für bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung einsetzt. Gemäß der GdP sind Statistiken und Konzepte alleine nicht ausreichend, um die Kriminalitätsbekämpfung wirkungsvoll zu gestalten. Es bedarf konkreter Ergebnisse in der Verhinderung und Aufklärung von Verbrechen.

Die GdP fordert daher substanzielle Investitionen in Personal und Ausstattung der Kriminalpolizei. Es sei dringend geboten, dass die Aus- und Fortbildung auf aktuelle Kriminalitätsformen wie Cybercrime und Wirtschaftskriminalität ausgerichtet wird. Auch die Gesundheit der Beschäftigten muss durch klare Regelungen und Entlastungen für belastende Tätigkeiten Priorität haben. Ein umfassendes Personalfürsorgekonzept wird gefordert, um den Anforderungen an die Beamtinnen und Beamten gerecht zu werden, so gdp.de.

Die Rolle der Bundespolizei in der Kriminalitätsbekämpfung

Die Bundespolizei spielt eine wesentliche Rolle in der Strafverfolgung, wie bundespolizei.de beschreibt. Ihre Zuständigkeiten umfassen die Bearbeitung von Ermittlungsvorgängen im eigenen Einflussbereich sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden im In- und Ausland. Diese Kooperation ist unverzichtbar, insbesondere bei der Überführung vernetzter Täter, die oft hoch technisiert sind.

Die kriminalpolizeiliche Fahndung ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Bundespolizei. Im Jahr 2023 wurden über 790.000 Straftaten festgestellt, und die Fahndungsergebnisse spiegeln den Erfolg ihrer Maßnahmen wider. So gab es im vergangenen Jahr über 235.000 Treffer bei Personenfahndungen, was einen Zuwachs von über 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Um dem steigenden Bedarf an Verbrechensbekämpfung gerecht zu werden, ist es unerlässlich, die Ressourcen und die Ausstattung der Polizei zu stärken. Nur durch gemeinsame Anstrengungen von BDK, GdP und anderen Institutionen kann eine umfassende und effektive Kriminalitätsbekämpfung sichergestellt werden, die nicht nur auf Zahlen basiert, sondern auch echte Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger mit sich bringt.