Rostock: Parkausweis-Gebühren steigen um 500 Prozent – jetzt reagieren!

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Rostock erhöht Parkgebühren um 500% auf über 180 Euro jährlich, um Haushaltsdefizit zu begegnen. Umsetzung ab 2026.

Rostock erhöht Parkgebühren um 500% auf über 180 Euro jährlich, um Haushaltsdefizit zu begegnen. Umsetzung ab 2026.
Rostock erhöht Parkgebühren um 500% auf über 180 Euro jährlich, um Haushaltsdefizit zu begegnen. Umsetzung ab 2026.

Rostock: Parkausweis-Gebühren steigen um 500 Prozent – jetzt reagieren!

Die Stadt Rostock steht vor einer herben finanziellen Herausforderung und plant eine deutliche Erhöhung der Gebühren für Bewohnerparkausweise. Ab dem ersten Quartal 2026 sollen diese von knapp 30 Euro auf über 180 Euro jährlich steigen. Ein Schritt, der mit der anhaltend schwierigen Finanzlage und einem geplanten Defizit im Doppelhaushalt 2026/2027 begründet wird. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und Finanzsenator Chris von Wrycz Rekowski machen klar, dass Einschnitte unerlässlich sind, um die Stadt aus den roten Zahlen zu führen. Laut nordkurier.de rechnet die Stadt durch diese Maßnahme mit einem jährlichen Plus von rund 669.000 Euro.

Geplante Erhöhung der Gebühren

Wie es in der Mitteilung der Stadtverwaltung heißt, haben die Bewohnerparkausweise in Rostock seit 1993 unverändert bei 30,70 Euro pro Jahr gelegen. Die Verwaltung hält eine Jahresgebühr von 359 Euro für angemessen, plant jedoch, diese auf mindestens 182,50 Euro anzuheben. Ein privater Stellplatz kostet in Rostock hingegen im Schnitt rund 870 Euro jährlich. Die drastische Erhöhung wird notwendig sein, da die Rücklagen, die zur Abfederung von Defiziten dienen, bald aufgebraucht sein könnten.

Grund für die Maßnahmen ist laut den Verantwortlichen die Notwendigkeit eines Haushaltssicherungskonzeptes (HaSiKo), das die Stadt gemäß gesetzlicher Vorgaben erarbeiten muss. Diese Fortschreibung wird bald ein zentrales Thema in der Bürgerschaftssitzung sein. Dennoch sind die Experten der Meinung, dass die aktuelle Situation nicht ausreichend bleiben wird, um die städtischen Finanzen langfristig zu sanieren.

Antragsmöglichkeiten für Bewohnerparkausweise

Neben der Erhöhung der Parkgebühren stellt die Stadt auch Möglichkeiten vor, wie Bürger einen Bewohnerparkausweis beantragen können. In Rostock gibt es drei Wege, das gewünschte Dokument zu erhalten: über das OLAV-Online-System, per E-Mail oder direkt im Ortsamt. Die genauen Anforderungen variieren je nach Antragsart und umfassen unterschiedliche Nachweise, wie Fahrzeugpapiere und Personalausweise. Diese Informationen sind auf der Webseite der Stadt rathaus.rostock.de detailliert beschrieben.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Rostocks Finanzlage durch externe Faktoren und die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung stark belastet ist. Ein gebührenmäßiger Gleichschritt mit den Preisen der Privatwirtschaft könnte eine Lösung sein, um die Stadt auf einen soliden finanziellen Kurs zu bringen. Die Bürger sind aufgerufen, sich über die anstehenden Änderungen zu informieren und rechtzeitig zu handeln, um die neuen Gebührenstrukturen zu berücksichtigen.