Winterliche Straßenverhältnisse machen Autofahrern in Mecklenburg-Vorpommern mächtig zu schaffen. Aktuell kommt es aufgrund von Schnee, Glätte und Frost zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Die Polizei meldete zahlreiche Vorfälle, die zeigen, wie tückisch die winterlichen Bedingungen sind. In der Region ist erhöhte Vorsicht geboten, da die Straßenverhältnisse eine echte Herausforderung darstellen. Laut n-tv wurden heute allein in Rostock mehr als 50 Unfälle registriert, meist mit Sachschäden.
Besonders tragisch war ein Unfall auf der Bundesstraße 321 bei Crivitz, wo ein 25-jähriger Transporterfahrer auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit dem Auto einer 72-jährigen Frau kollidierte. Die ältere Dame wurde dabei schwer verletzt und musste per Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden, während der junge Mann „nur“ mit leichten Verletzungen davonkam. Von nicht angepasster Geschwindigkeit ist die Polizei überzeugt. Solche Gegebenheiten verdeutlichen die Gefahren, die winterliches Fahren mit sich bringt.
Unfälle mit Verletzten
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim kam es zu einem weiteren beunruhigenden Vorfall. Ein Schulbus prallte mit einem langsam fahrenden Pkw zusammen, als der 43-jährige Fahrer aufgrund der glatten Fahrbahn ins Rutschen geriet. Glücklicherweise wurden vier Kinder, die sich im Bus befanden, nur leicht verletzt. Insgesamt waren 26 Schulkinder an Bord, was das Ereignis umso dramatischer macht.
Doch nicht nur in diesen Fällen blieb es nicht ohne Folgen. Auf der Autobahn 20 bei Grevesmühlen kam es zu einem schweren Crash zwischen einem Transporter und einem Sattelschlepper. Der Beifahrer des Transporters erlitt lebensgefährliche Verletzungen, während der Fahrer schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt wurde. Während der Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Lübeck für etwa eine Stunde gesperrt werden.
Wetter und Vorwarnungen
Die schlechte Nachrichtenlage wird durch die Wettervorhersage nicht besser. Laut Meteorologen kann auch noch morgen mit winterlichen Verhältnissen gerechnet werden. Für die Region sind weiterhin starke Schneefälle angesagt, die erhebliche Verkehrsbehinderungen und eventuell sogar Schneebruch zur Folge haben könnten. Die Unwetterzentrale hat entsprechende Warnungen veröffentlicht, was besonders für Autofahrer von Bedeutung ist, da diese dann auf die tückischen Straßenverhältnisse vorbereitet sein können. Unwetterzentrale zeigt, dass die Vorwarnungen in verschiedene Stufen unterteilt sind und dass Autofahrer unbedingt auf aktuelle Meldungen achten sollten.
Ein Blick auf die Wetterbedingungen verdeutlicht, dass Autofahrer immer auf die tückischen Stellen auf der Straße achten müssen. Gerade bei Temperaturen um den Gefrierpunkt können Glatteis und Schnee schnell zum Verhängnis werden. Der ADAC rät daher: Dicke Winterjacken im Auto können bei einem Unfall zu gefährlichen Verletzungen führen, insbesondere bei Kindern in Kindersitzen. Außerdem sollte jeder daran denken, dass das Warmlaufenlassen des Motors bei Kälte nicht nur verboten, sondern auch ineffektiv ist. Und nicht zuletzt: Verschneite Verkehrsschilder können die Sicht stark beeinträchtigen.
Die bevorstehenden Wintertage stellen eine ernsthafte Herausforderung dar. Autofahrer sollten wachsam bleiben und sich der Gefahren bewusst sein, die durch das winterliche Wetter entstehen. Also, alle aufpassen und gut ankommen!