Prozess in Schwerin: Angeklagter gesteht schweren Kindesmissbrauch

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Am Landgericht Schwerin beginnt der Prozess gegen einen 36-Jährigen wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Urteil am 10. Februar 2026.

Am Landgericht Schwerin beginnt der Prozess gegen einen 36-Jährigen wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Urteil am 10. Februar 2026.
Am Landgericht Schwerin beginnt der Prozess gegen einen 36-Jährigen wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Urteil am 10. Februar 2026.

Prozess in Schwerin: Angeklagter gesteht schweren Kindesmissbrauch

Am Landgericht Schwerin hat heute ein schockierender Prozess gegen einen 36-jährigen Mann aus der Nähe von Wismar begonnen. Der Angeklagte sieht sich gewaltigen Vorwürfen gegenüber, da er für schweren sexuellen Kindesmissbrauch angeklagt ist. Laut den Angaben von NDR hat der Mann bereits eine einschlägige Vorstrafe aufgrund des Besitzes von kinderpornografischen Materialien.

Im Fokus der Anklage steht ein siebenjähriges Mädchen, das die Tochter eines Freundes des Angeklagten ist. Die Taten sollen sich über einen Zeitraum erstreckt haben, wobei das Kind zu Beginn der Misshandlungen erst acht Jahre alt war. Der Vorsitzende Richter gab bekannt, dass die Vorwürfe Beischlaf und ähnliche sexuelle Handlungen beinhalten, die bis zur Volljährigkeit des Mädchens, also bis zu seinem neuneinhalb Lebensjahr, andauerten. Diese erschreckenden Details wurden von Stern veröffentlicht.

Geständnis und Ermittlungen

Bei der Verlesung der Anklageschrift gestand der Angeklagte alle Taten, was dem Opfer eine erneute Aussage im Gericht ersparte. Die Tat kam ans Licht, als sich das Mädchen einem Therapeuten anvertraute. Im Zuge der Ermittlungen wurden auf fünf Smartphones des 36-Jährigen mehrere hundert Fotos und Videos gefunden, die sexuelle Gewalt gegen Kinder darstellen. Zudem standen Chats im Fokus, in denen der Angeklagte kinderpornografisches Material tauschte.

Insgesamt sind vier Verhandlungstage für diesen Prozess angesetzt. Das Urteil, das eine Haftstrafe zwischen sechs Jahren und neun Monaten und siebeneinhalb Jahren umfassen könnte, wird voraussichtlich am 10. Februar 2026 gesprochen. Laut Beauftragte Missbrauch gibt es in Deutschland weiterhin einen hohen Bedarf, sexualisierte Gewalt gegen Kinder zu bekämpfen. Die Problematik bleibt leider nach wie vor akut und erfordert unsere vollste Aufmerksamkeit.

Die Gesellschaft steht bei solchen Fällen oft fassungslos da. Es ist entscheidend, dass wir alle wachsam bleiben und die Stimmen der Opfer ernst nehmen. Der Prozess in Schwerin ist ein weiterer trauriger Beweis dafür, dass dieses Thema nicht aus dem Blickfeld geraten darf. Nur so können wir als Gemeinschaft sinnvoll und nachhaltig gegen solche Vergehen angehen.