Schwerin erhöht Abwassergebühren: Was Kleingärtner jetzt wissen müssen!

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Schwerin plant ab 2024 höhere Abwassergebühren für Kleingärtner. Hauptausschuss empfiehlt neue Gebührensatzung.

Schwerin plant ab 2024 höhere Abwassergebühren für Kleingärtner. Hauptausschuss empfiehlt neue Gebührensatzung.
Schwerin plant ab 2024 höhere Abwassergebühren für Kleingärtner. Hauptausschuss empfiehlt neue Gebührensatzung.

Schwerin erhöht Abwassergebühren: Was Kleingärtner jetzt wissen müssen!

In Schwerin stehen ab 2024 einige Änderungen bei den Abwassergebühren an, die vor allem Kleingärtner betreffen werden. Die Stadtvertretung plant eine Erhöhung der Gebühren für dezentrale Schmutzwasserbeseitigung, die in der nächsten Sitzung, die am Montag um 17 Uhr im Demmlersaal im Rathaus stattfinden wird, bestätigt werden soll. Der Hauptausschuss hat bereits empfohlen, die geänderte Gebührensatzung anzunehmen, wie nordkurier.de berichtet.

Ein zentrales Anliegen der neuen Regelung ist die Festlegung der Kosten für die Abwasserentsorgung, die sich für viele Haushalte ändern wird. Während die Gebühren für die zentrale Abwasserentsorgung stabil bleiben, müssen die Nutzer von abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen mit signifikanten Preiserhöhungen rechnen. So steigt die Mengengebühr für Schmutzwasser aus abflusslosen Sammelgruben von 15,50 Euro auf 18,60 Euro pro Kubikmeter. Der Preis für Kleinkläranlagen wird gar von 20,52 auf 44 Euro angehoben. Darüber hinaus erfahren auch die Kosten für Standard- und Sonderabfuhr eine Anhebung.

Eine Übersicht der Änderungen

  • Mengengebühr für abflusslose Sammelgruben: von 15,50 Euro auf 18,60 Euro pro Kubikmeter
  • Kubikmeterpreis für Kleinkläranlagen: von 20,52 Euro auf 44 Euro
  • Künftige Standardabfuhr: 21,84 Euro (bisher 18,20 Euro)
  • Grundgebühr für Sonderabfuhr: von 36,40 Euro auf 65,52 Euro
  • Neue Expressabfuhr ab 2026: 87,30 Euro

Die gesteigerten Gebühren sind das Resultat höherer Personalkosten, sowie Transport- und Fremdkosten. Interessanterweise sind von den Beschlüssen nur etwa zwei Prozent der Verbraucher im Gebührenaufkommen betroffen, was bedeutet, dass die meisten Bürger von den Änderungen nicht direkt betroffen sein werden.

Diese Preiserhöhungen könnten für manch einen Kleingärtner in Schwerin eine große Herausforderung darstellen. Oft sind in Kartoffeldimensionen messbare Beträge zu finden, die plötzlich anfallen, und das kann das Hobby und die Pflege des eigenen kleinen Stücks Erde empfindlich treffen. Dennoch zeigen die Stadtvertreter, dass man ein gutes Händchen für die finanzielle Stabilität der Kommune hat, indem man Gebühren anpasst und an der Qualität der Abwasserentsorgung festhält.

Die Entwicklungen im Abwasserbereich sind besonders wichtig, da sie einen direkten Einfluss auf viele Haushalte in der Region haben können. Zudem spielt das Thema Umweltschutz und nachhaltige Abwasserwirtschaft eine immer größere Rolle in der kommunalen Planung.