250 Jahre katholische Gemeinde: Stralsund feiert ein großes Jubiläum!

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Die katholische Gemeinde in Stralsund feiert 250 Jahre Glauben mit Festgottesdienst, Geschichte und Gemeinschaft.

Die katholische Gemeinde in Stralsund feiert 250 Jahre Glauben mit Festgottesdienst, Geschichte und Gemeinschaft.
Die katholische Gemeinde in Stralsund feiert 250 Jahre Glauben mit Festgottesdienst, Geschichte und Gemeinschaft.

250 Jahre katholische Gemeinde: Stralsund feiert ein großes Jubiläum!

Was für ein Fest für die katholische Kirchengemeinde in Stralsund! Am 12. November 2025 feiert die Pfarrei St. Bernhard ihren 250. Geburtstag in der Kulturkirche St. Jakobi. Die „Heilige Dreifaltigkeit“, die sich am versteckten Frankenwall befindet, wäre für solch ein Ereignis einfach zu klein gewesen. Diese Jubiläumsfeierlichkeit markiert einen bedeutsamen Moment in der Geschichte der Gemeinde, die einst auf Geheiß des schwedischen Königs Gustav III. gegründet wurde.

Vor genau 250 Jahren erhielt Pater Aegidius Dechene die Erlaubnis zur Seelsorge für Katholiken in Stralsund. Damals war die Stadt Teil von Südschweden; die erste Kirche wurde neun Jahre später, am 5. Juni 1785, eingeweiht. In dieser langen Zeit hat sich viel verändert, doch die katholische Glaubensgemeinschaft bleibt ein wichtiger Bestandteil der Stadtgesellschaft.

Festwoche voller Höhepunkte

Die Festwoche zur Feier des Jubiläums läuft bis zum 7. November 2025 und bietet ein buntes Programm, das sowohl Gottesdienste als auch Ausstellungen und Vorträge umfasst. Am Feierhöhepunkt, dem großen Festgottesdienst, wird Erzbischof Dr. Heiner Koch erwartet, der auch die Jugendlichen der Pfarrei am Morgen nach dem Festgottesdienst firmen wird. „Heilig“ bedeute nicht, großartig zu sein, sondern „von Gott getragen zu werden“, erklärte der Erzbischof während seiner Ansprache.

Die aufmerksamen Ohren der Festgäste konnten auch die Worte von Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister von Stralsund, hören. Er sprach von der Verantwortung der katholischen Pfarrei in der Stadt, insbesondere im Hinblick auf die Lazarus-Dienste und die Friedensgebete. „Es ist wichtig, die Schilder an den Ortseingängen zu überprüfen und zu aktualisieren“, so Badrow, was die Gottesdienste in der Stadt betrifft.

Eine Geschichte in Bildern

Die Jugend der Pfarrei bringt einen kreativen Beitrag zur Feier: ein Theaterstück mit dem Titel „Das Licht von Stralsund“, das die Gründungsgeschichte der Pfarrei lebendig werden lässt. Diese Darbietung ist nicht nur ein künstlerisches Highlight, sondern zeugt auch von der Verbundenheit der jüngeren Generation mit ihrer Kirche.

Der Propst Dr. Tobias Sarx nahm die Gelegenheit wahr, um zu betonen, dass es 250 Jahre lang keinen katholischen Gottesdienst in Stralsund gab, und bat um Entschuldigung dafür. Ein bemerkenswerter Verlauf, der die Entwicklung des Glaubens in der Region verdeutlicht.

Wie es scheint, ist die katholische Gemeinde St. Bernhard nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der größten flächenmäßig in Deutschland. Ihre Ausdehnung umfasst nicht nur Stralsund, sondern auch Bereiche wie Demmin und Rügen, dieses Potpourri an Gemeinschaften macht das Zusammenspiel von Glauben und Gesellschaft stark spürbar. Pfarrer Johannes Schaan blickt mit Dankbarkeit auf die vergangene Zeit zurück und zeigt sich optimistisch für die Zukunft der Gemeinde.

So wird in Stralsund das Erbe 250 Jahre katholischer Gemeinschaft gefeiert – ein Zeichen für den fortdauernden Glauben und die Verbundenheit unter den Menschen. Ein Fest, das nicht nur Rückblick, sondern auch Ausblick auf eine hoffnungsvolle Zukunft bietet. Für die katholische Kirche hier und auch weit darüber hinaus scheint die Botschaft klar: Der Glaube ist ein starker Anker in stürmischen Zeiten.