Einbruch in Grimmen: 5.000 Euro Schaden und gestohlener Rollstuhl!

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Einbruch in Grimmen: Unbekannte Täter verursachen Sachschaden von über 5.000 Euro. Polizei sucht Zeugen.

Einbruch in Grimmen: Unbekannte Täter verursachen Sachschaden von über 5.000 Euro. Polizei sucht Zeugen.
Einbruch in Grimmen: Unbekannte Täter verursachen Sachschaden von über 5.000 Euro. Polizei sucht Zeugen.

Einbruch in Grimmen: 5.000 Euro Schaden und gestohlener Rollstuhl!

In der Nacht des 16. Januar 2026 haben unbekannte Täter ein Sanitätshaus in der Bahnhofstraße von Grimmen heimgesucht. Der Einbruch ereignete sich zwischen 01:00 und 06:00 Uhr und verursachte erheblichen Sachschaden. Neben Bargeld und technischen Geräten fiel den Dieben auch ein elektrischer Rollstuhl in die Hände. Dieser konnte jedoch später in der Bahnhofstraße sichergestellt werden. Der Gesamtwert des Diebesgutes wird auf über 5.000 Euro geschätzt, wie news.de berichtet.

Umgehend nach dem Vorfall haben die Beamten des Kriminaldauerdienstes mit der Spurensuche und -sicherung begonnen und Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Die Polizei in Grimmen bittet die Bevölkerung um Hinweise, insbesondere von Personen, die zwischen den angegebenen Zeiten verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern geben können. Hinweise können telefonisch unter 038326/ 570 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de gemeldet werden.

Weitere Einbrüche in Vorpommern

Während in Grimmen die Suche nach den Tätern im Gange ist, bleibt die Region nicht von weiteren Einbrüchen verschont. In Zingst, ebenfalls im Landkreis Vorpommern-Rügen, haben unbekannte Täter zwischen Sonntagabend und Montagmorgen in zwei Restaurants – einem Dönerimbiss und einem griechischen Restaurant – zugeschlagen. Auch hier wurden die Tageskassen geleert, wobei die Diebe Bargeld im dreistelligen Bereich erbeuteten. Zudem kam es im gleichen Zeitraum zu einem Einbruch in eine Lagerhalle in Grimmen, wo eine Heckenschere und eine Motorsäge der Marke Stihl gestohlen wurden. Der Gesamtschaden beläuft sich hier auf etwa 1.000 Euro, wie ndr.de berichtet.

Die Polizei ermittelt in diesen Fällen ebenfalls und ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen zu melden. Zudem wurde in Ribnitz-Damgarten ein Überfall auf eine Spielothek verhindert, bei dem ein 63-jähriger Mitarbeiter einen Täter, der mit Pfefferspray und einem spitzen Gegenstand bewaffnet war, in die Flucht schlagen konnte. Die Täterbeschreibung: etwa 20 Jahre alt, schlank, 1,85 Meter groß, in schwarzer Kleidung mit weißen Sneakern gekleidet und sprach akzentfrei Deutsch.

Einbrechermythen und Statistik

Die Situation mit den zahlreichen Einbrüchen wirft auch einen Blick auf die aktuelle Einbruchstatistik in Deutschland. 2023 wurden laut home-insider.de insgesamt 77.819 Wohnungseinbrüche registriert, was einem Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Durchschnitt ereigneten sich etwa 213 Einbrüche pro Tag, mit einem durchschnittlichen Schaden von 3.500 Euro pro Vorfall.

Besonders bemerkenswert ist, dass vor allem Städte von höheren Einbruchszahlen betroffen sind. Die Polizei rät, technische Sicherheitsmaßnahmen – wie elektronische Alarmanlagen und mechanische Verschlusssysteme – zu ergreifen, um das eigene Zuhause besser zu schützen. Aufgrund der steigenden Einbruchszahlen gewinnt auch das Bewusstsein für Präventionsmaßnahmen zunehmend an Bedeutung, wobei die Polizei dazu kostenlose Sicherheitsberatungen anbietet.

Die Zahl der Einbrüche scheint nach der Corona-Pandemie wieder anzusteigen, und die Bürger in der Region sind gut beraten, wachsam zu sein und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.