Polizei stoppt Silvester-Transporter: 13 Jugendliche im Laderaum!
In Stralsund stoppte die Polizei einen Partytransport zum Jahreswechsel, der 13 Jugendliche ohne Sicherheitsvorkehrungen beherbergte.

Polizei stoppt Silvester-Transporter: 13 Jugendliche im Laderaum!
In der Nacht vom 31. Dezember 2025 wurde die Stralsunder Polizei zu einem überraschenden Einsatz gerufen, als sie einen Transporter mit 16 Insassen kontrollierte. Was sich zunächst nach einer typischen Silvesterfeier-Anreise anhörte, verwandelte sich rasch in eine heikle Situation. Wie NDR berichtet, spielte der dringende Verdacht eines Zeugen, dass Alkohol im Spiel war, eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle des Fahrzeugs.
Um 23:45 Uhr am Mittwochabend, kurz vor dem Jahreswechsel, fiel der Polizei in Stralsund, am Knieperwall, auf, dass etwas nicht stimmte. Die Beamten entdeckten 13 junge Leute im Laderaum des Transporters. Diese Fahrgemeinschaft hatte offenbar auf dem Weg zu einer Silvesterparty jedoch gravierende Sicherheitsmängel: Keiner der Insassen, im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, war angeschnallt und es waren keine geeigneten Sitzplätze vorhanden. Der 19-jährige Fahrer, der ohnehin nicht autorisiert war, so viele Personen zu transportieren, war glücklicherweise nüchtern, wie Ostsee-Zeitung festhält.
Unberechtigte Fahrt und Konsequenzen
Der Fahrer besaß zwar eine Pkw-Fahrerlaubnis, benötigte jedoch eine andere Klasse für den Transport derart vieler Personen. Dies führte zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen ihn wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis. Auch der 21-jährige Halter des Fahrzeugs wurde angezeigt. Während die Polizei den Vorfall bis nach Mitternacht aufklärte, verbrachten die betroffenen Jugendlichen ihren Jahreswechsel am Straßenrand sowie unter observierenden Augen der Ordnungshüter. Letztlich mussten die minderjährigen Insassen an ihre Eltern übergeben werden.
Die Polizeisprecherin stellte bezeichnend fest, dass dies nicht die erhoffte Silvesterparty war. Statt ausgelassener Feierlichkeiten standen Sicherheit und Prävention an oberster Stelle, was unterstreicht, wie wichtig verantwortungsvolles Handeln im Straßenverkehr ist. In Deutschland gilt eine Promillegrenze von 0,5, wobei für Fahranfänger und gewerbliche Fahrer ein absolutes Alkoholverbot herrscht. Entsprechende Maßnahmen zur Unfallverhütung sind unerlässlich, wie auch Informationen von Rechtaktuell verdeutlichen.
Die Stralsunder Episode ist eine bedauerliche Erinnerung daran, dass es im Jahr 2026 nicht nur darum geht, das neue Jahr zu feiern, sondern auch um Sicherheit und Prävention im Straßenverkehr. Fest steht, dass jede Feier mit einem klaren Kopf und einem verantwortungsbewussten Umgang mit den geltenden Regelungen geplant werden sollte.