Verurteilter Cabrio-Fahrer steht erneut vor Gericht: Drama auf Rügen!
Am Landgericht Stralsund beginnt das Berufungsverfahren zum schweren Unfall eines 13-Jährigen auf Rügen am 11. November 2025.

Verurteilter Cabrio-Fahrer steht erneut vor Gericht: Drama auf Rügen!
In einem tragischen Fall, der sich im Sommer 2024 auf der malerischen Insel Rügen ereignete, steht ein 48-jähriger Cabrio-Fahrer erneut vor Gericht. Der Fall des 13-jährigen Schülers aus Bremen, der bei einem Unfall schwer verletzt wurde, hat jetzt die nächste Instanz erreicht. Am heutigen 11. November 2025 beginnt das Berufungsverfahren am Landgericht Stralsund, nachdem die Staatsanwaltschaft sowie die Eltern des Jungen gegen das vorherige Urteil des Amtsgerichts Berufung eingelegt haben. Während das Amtsgericht den Angeklagten im Juni wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilte, wird ihm in der Berufungsverhandlung auch ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen, wie buten un binnen berichtet.
Der verhängte Strafrahmen war eine Geldstrafe von 12.000 Euro, die sich aus 150 Tagessätzen à 80 Euro zusammensetzt, sowie ein Führerscheinentzug für anderthalb Jahre. Die Richter des Amtsgerichts hatten keine Hinweise auf Vorsatz gefunden, trotz der Aussagen von Klassenkameraden, die berichteten, dass der Fahrer am 14. August 2024 gezielt den Schüler angefahren habe. Der Angeklagte, ein fünffacher Vater, äußerte sich betroffen über den Vorfall und betonte, dass er niemals absichtlich jemandem schaden wollte. Diese schockierenden Details wurden auch in den Medien, wie dem stern, eindringlich dokumentiert.
Eine Schlüsselszene des Unfalls
Was genau geschah an diesem schicksalhaften Tag? Klassenkameraden des verletzten 13-Jährigen schilderten, dass der Fahrer mit einer gezielten Lenkbewegung den Jungen ansteuerte. Diese Aussagen könnten entscheidend für das weitere Verfahren sein, in dem neun Zeugen und ein Sachverständiger gehört werden sollen. Ein weiterer Verhandlungstermin ist für den 12. November angesetzt. Die beanspruchte Verantwortung für die Verletzungen des Jugendlichen steht im Mittelpunkt des Prozesses, und die Spannung steigt, während der Fall weiter verhandelt wird.
Die Tragik des Unfalls hat nicht nur die Familien der Beteiligten erfasst, sondern wirft auch Fragen über Verkehrssicherheit und verantwortungsvolles Handeln im Straßenverkehr auf. Es zeigt sich, dass selbst ein Moment der Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen haben kann. Die Fakten dieses Vorfalls sind eindeutig: Ein Kind wurde verletzt, und nun wird der Fahrer erneut zur Rechenschaft gezogen. Da dürfte die öffentliche Aufmerksamkeit weiterhin hoch sein, während die rechtsstaatlichen Prozesse ihren Lauf nehmen.
Die deutsche Justiz und Öffentlichkeit werden diesen Fall aufmerksam verfolgen, auch weil die verschiedenen Facetten der menschlichen Fehlbarkeit ins Spiel kommen. Ob der Angeklagte vor dem Landgericht Stralsund eine neue Perspektive auf die Vorwürfe erhält oder die erste Entscheidung des Amtsgerichts bestätigt wird, bleibt abzuwarten. Letztlich entscheidet das Gericht über die Frage, ob der Fahrer wirklich fahrlässig handelte oder ob es sich um einen schicksalhaften Unfall handelte, bei dem niemand vorsätzlich handeln wollte. Wie die Ereignisse sich entwickeln werden, bleibt spannend.