Demonstrationen gegen Rechtsextremismus: Gemeinsam für eine bunte Zukunft!
Im November 2025 finden deutschlandweit Demos gegen Rechtsextremismus und Hass statt, darunter auch in Wismar. Informieren Sie sich über Termine und Veranstaltungen.

Demonstrationen gegen Rechtsextremismus: Gemeinsam für eine bunte Zukunft!
Heute, am 25. November 2025, stehen in Deutschland die Zeichen wieder auf Protest. Bundesweit finden Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass, Antisemitismus und Hetze statt. Diese Demos sind Teil einer groß angelegten Bewegung für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander, wie news.de berichtet. Die Veranstaltungsorte sind dabei so vielfältig wie die Proteste selbst, die von Workshops und Lesungen bis hin zu Gesprächsrunden und Vorträgen reichen.
Seit Anfang 2023 mobilisieren bereits Millionen Menschen in Deutschland gegen den wachsenden Rechtsextremismus. Diese Proteste richten sich nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen mögliche Kooperationen etablierter Parteien mit rechten Kräften, wie rnd.de hervorhebt. Im Zuge der wachsenden Unruhe wurden in den letzten zwei Jahren viele Zeichen für eine demokratische Gesellschaft gesetzt. Allein zwischen Januar und April 2024 gingen über vier Millionen Menschen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straßen, ausgelöst durch Berichte über geheime Treffen rechtsextremer Mäzenen.
Detaillierte Programmpunkte und Termine
Der November bringt eine Fülle an Events mit sich. Die geplanten Veranstaltungen reichen von Online-Events bis hin zu regionalen Demonstrationen.
- Online-Events:
- 03.11.2025: AfD-Verbot Jetzt! Neuentreffen der Bremer Lokalgruppe
- 08.11.2025: Austauschrunde zur Gründung von Ortsgruppen – Eltern Gegen Rechts
- 11.11.2025: Bundesweites Neuentreffen
- 12.11.2025: Verbinden statt spalten – Antwort auf die Politik der Polarisierung
- 15.11.2025: Argumentieren gegen Rechte Parolen
- 18.11.2025: Neuentreffen der Berliner Lokalgruppe
- Demonstrationen in den Bundesländern:
- Baden-Württemberg: Gedenken an Widerstandskämpfer*innen in Heidelberg (01.11.2025)
- Bayern: Kein Platz für Nazis in Nürnberg (03.11.2025)
- Berlin: Gründungskongress der AfD-Jugend stoppen (04.11.2025)
- Brandenburg: Solidarität statt Hetze in Brandenburg an der Havel (08.11.2025)
- Hamburg: Auftaktdemo (08.11.2025)
- Niedersachsen: Stadtbild von Rotenburg ist bunt und inklusiv (01.11.2025)
Es ist bemerkenswert, dass trotz der Herausforderungen, vor denen die Zivilgesellschaft steht, die Zahl der Teilnehmenden bei diesen Demos kontinuierlich wächst. Laut aktuellen Berichten haben über 1,7 Millionen Menschen seit Januar 2023 an Protesten gegen Rechts teilgenommen, und die größte Demo in München zog allein am 8. Februar 2025 über 250.000 Menschen an. Organisatoren sprechen von noch höheren Zahlen.
Kritik und politische Kontroversen
Die politische Landschaft wird jedoch auch durch kontroverse Themen geprägt. Eine Kleine Anfrage der CDU/CSU im Bundestag, die staatliche Fördergelder für NGOs hinterfragt, hat die Diskussion um die politische Neutralität solcher Organisationen neu entfacht. Es bleibt abzuwarten, welche Antworten die Politik auf die Kritiken geben wird.
Insgesamt zeigt sich, dass die gesellschaftliche Bewegung gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultivierung in Deutschland weiterhin stark ist. Die kommenden Veranstaltungen und Demos sind mehr als nur Proteste; sie sind Ausdruck eines breiten Willens zur Veränderung in einer Zeit, in der der Zusammenhalt mehr denn je gefragt ist. Wer sich darüber informieren möchte, findet eine vollständige Liste der Demos und Veranstaltungen hier.