Hochwassergefahr an der Ostsee: Aktuelle Pegelstände und Warnungen

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Aktuelle Pegelstände der Ostsee in Wismar am 27.11.2025: Hochwasserwarnungen, Sturmflutklassen und Sicherheitsmaßnahmen.

Aktuelle Pegelstände der Ostsee in Wismar am 27.11.2025: Hochwasserwarnungen, Sturmflutklassen und Sicherheitsmaßnahmen.
Aktuelle Pegelstände der Ostsee in Wismar am 27.11.2025: Hochwasserwarnungen, Sturmflutklassen und Sicherheitsmaßnahmen.

Hochwassergefahr an der Ostsee: Aktuelle Pegelstände und Warnungen

Am 27. November 2025 ist die Situation entlang der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern kritisch. Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, stehen die Pegelstände in Wismar, Warnemünde, Althagen, Barth, Stralsund, Sassnitz und Greifswald unter besonderer Beobachtung. Der Wetterbericht zeigt, dass heftige Regenfälle im Süden Deutschlands seit Freitag zu Hochwasser und Überflutungen geführt haben, was die Lage zusätzlich verschärft, wie auch die Stern berichtet.

Die aktuellen Werte in Warnemünde zeigen, dass der mittlere Wasserstand bei 507 cm liegt. Das mittlere Niedrigwasser (MNW) beträgt 407 cm und das mittlere Hochwasser (MHW) liegt bei 617 cm. Historisch betrachtet gilt der höchste Hochwasserstand von 770 cm, der am 13. November 1872 gemessen wurde. Im Vergleich dazu wurde der niedrigste Wasserstand von 332 cm am 18. Oktober 1967 registriert. Für die Bevölkerung ist es wichtig, diese Werte zu kennen, insbesondere da die Sturmflut-Klassen relevant sind: Eine Sturmflut tritt bereits bei einem Anstieg von 1,00 bis 1,25 m über dem mittleren Wasserstand auf.

Sturmflutwarnungen und Sicherheitsmaßnahmen

Die Warnungen bei Hochwasser gehen von verschiedenen Institutionen aus, darunter Bund, Länder und Polizei. Die Hochwasserzentrale aktiviert Alarmmeldungen bei gefährlichen Pegelständen. Werbung für Sicherheit geschieht über zahlreiche Kanäle: von Radio und Fernsehen über soziale Medien bis hin zu digitalen Werbetafeln und persönlichen Warnungen. Im Fall einer Sturmflut sollen Bewohner Strom und Gas abstellen, wichtige Dinge sichern und Vorräte anlegen. Das Ufer sollte in jedem Fall gemieden werden. Notrufnummern, die bereitstehen, sind 112 für die Feuerwehr und 110 für die Polizei.

Die letzte schwere Sturmflut im Oktober hat große Schäden verursacht, zu denen Schäden von rund 56 Millionen Euro gehören. Die Stadt Sassnitz meldete einen Finanzbedarf von 42 Millionen Euro für die Wiederherstellung ihrer Infrastruktur. Besonders betroffen sind die touristische Infrastruktur, Hafenschutzanlagen sowie erhebliche Sandverluste an Stränden und Dünen.

Landesweite Hochwasserwarnungen

Die heftigen Regenfälle im Süden Deutschlands haben auch die Hochwasserwarnungen beeinflusst. In Kißlegg etwa fielen 130 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden und in Bad Wörishofen 129 Liter, was den Monatsdurchschnitt deutlich übersteigt. Die daraus resultierenden Hochwasserwarnungen zeigen auf einer Karte die aktuellen Pegelstände in verschiedenen Farben an: Rot kennzeichnet große Hochwasserwarnungen, violett steht für sehr großes Hochwasser, während orange für mittlere und gelb für kleine Hochwassermeldungen steht.

Mit all diesen Informationen sind die Bürger aufgerufen, aufmerksam zu sein und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um sich und ihr Eigentum zu schützen. Die Situation bleibt angespannt und wird weiterhin genau beobachtet.