Tanzlegende Rüdiger Knaack: Abschied mit WM-Titel im Blick!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Rüdiger Knaack verabschiedet sich am 6.12.2025 als Chefcoach des Braunschweiger TSC von der WM-Bühne und strebt den Titel an.

Rüdiger Knaack verabschiedet sich am 6.12.2025 als Chefcoach des Braunschweiger TSC von der WM-Bühne und strebt den Titel an.
Rüdiger Knaack verabschiedet sich am 6.12.2025 als Chefcoach des Braunschweiger TSC von der WM-Bühne und strebt den Titel an.

Tanzlegende Rüdiger Knaack: Abschied mit WM-Titel im Blick!

Mit einem fiesty Tanz und einer gehörigen Portion Emotion verabschiedet sich heute Rüdiger Knaack von der WM-Bühne. Der 70-jährige Trainer und Choreograph, der über 36 Jahre die Geschicke des Braunschweiger TSC leitete, hat sich für sein letztes großes Turnier einiges vorgenommen. Bei der Veranstaltung “Unforgettable #17 – The Final Curtain” strebt er den Titel mit seiner Standardformation an, bevor er das Tanzparkett in neuer Rolle betritt. Der NDR überträgt das Event ab 20:10 Uhr im Livestream, passend zum großen Finale seiner Karriere.

Knaack, geboren 1955 in Hamburg, kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Er gewann unter anderem 24 deutsche Meistertitel, zehn EM-Goldmedaillen und elf WM-Siege. Er hat nicht nur den Formationstanz in Deutschland maßgeblich geprägt, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf in verschiedenen Tänzen geltende Choreografien ausgeübt. NDR berichtet, dass es für Knaack und seine Tänzer, die wöchentlich rund 25 Stunden trainieren, eine Herzensangelegenheit ist, den Titel auch in seinem letzten Wettkampf zu sichern.

Herausforderungen und Konkurrenz

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Die Braunschweiger Tänzer müssen sich gegen starke Teams aus Tschechien, den Niederlanden, Ungarn, Belgien, Österreich und sogar der Mongolei behaupten. Der größte Rival des Braunschweiger TSC ist der TSC Ludwigsburg, der 2024 den Titel in Wien gewann und das Feld erneut herausfordert. Knaack sieht jedoch die Leistungsbereitschaft seiner Tänzer als Schlüssel zum Erfolg. Eine Tänzerin lobt dabei besonders Knaacks Fokus auf tänzerische Qualität und seine kreativen Choreografien, die dem Team regelmäßig zu Höchstleistungen verhelfen.

Seine Karriere begann Knaack in den 1970er Jahren als Standard-Turniertänzer und entwickelte sich schnell zu einem der angesehensten Trainer im deutschen Tanzsport. Nach einer schweren Verletzung in den 1980ern pausierte er, kehrte aber 1987 mit Limelight zurück und wurde schnell zur treibenden Kraft beim Braunschweiger TSC. Wikipedia listet zahlreiche Erfolge auf, darunter den Gewinn von Meisterschaften und die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Niedersächsischen Tanzsportverbandes für besondere Verdienste.

Ein neuer Abschnitt beginnt

Trotz seines Abschieds von der WM-Bühne plant Knaack keinen vollständigen Rückzug. Er möchte weiterhin im Hintergrund arbeiten und sich neuen Projekten widmen. „Ich habe zwar viele Anfragen, will aber auch mehr Zeit für andere Dinge haben“, verrät er. Außerdem wird er als Bundestrainer Standard weiter Verantwortung übernehmen, nachdem er dort seit 2022 tätig ist. Seine langjährige Erfahrung und sein umfangreiches Wissen bleiben somit dem Tanzsport erhalten.

Die Braunschweiger Formation hat sich in der Vergangenheit durch außergewöhnliche Leistungen hervorgetan, zuletzt belegte das Team den zweiten Platz hinter Ludwigsburg. Interessierte können sich bereits auf die Übertragung der heutigen Veranstaltung freuen, die der NDR für alle Tanzsportfans bereitstellt.

Die Bedeutung von Teamgeist, harter Arbeit und Leidenschaft zeigt sich in jedem Schritt, den Knaacks Tänzer setzen. Eine Ära geht zu Ende, aber das Vermächtnis, das Rüdiger Knaack hinterlässt, wird noch lange in den Hallen des Tanzsports nachhallen, und neue Talente werden inspiriert werden, seine Fußstapfen zu füllen. TSG Backnang hebt ebenfalls hervor, wie wichtig kreative Choreografien sind, um das Publikum immer wieder zu begeistern.