Belgien bricht Temperaturrekorde: Ein Blick auf 2025s Klima-Verrücktheit!
Der Artikel beleuchtet die Klimaveränderungen in Belgien im Jahr 2025, einschließlich Temperaturrekorden und Niederschlagsmustern, und betont die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Belgien bricht Temperaturrekorde: Ein Blick auf 2025s Klima-Verrücktheit!
Im Jahr 2025 erlebte Belgien ein bemerkenswert heißes Jahr, das sich unter den letzten Jahren als eines der prägnantesten herausstellte. Laut Bruxelles Today lag die Durchschnittstemperatur in Uccle bei 12 Grad, was die vierthöchste Temperatur in der Geschichte des Landes darstellt. Dieses Resultat entspricht genau der Durchschnittstemperatur von 2014, wobei die Jahre 2020 und 2022 mit 12,2 Grad und 2023 mit 12,1 Grad noch darüber liegen.
Ein prägnantes Bild des Klimawandels zeichnet sich ab: Die Temperaturrekorde der letzten fünf Jahre verdeutlichen die kontinuierliche Beschleunigung des Klimawandels in Belgien. Die minimale Durchschnittstemperatur von 2025 lag mit 8 Grad 0,7 Grad über dem Normalwert, während die maximale Durchschnittstemperatur bei 15,9 Grad nur leicht über dem Normalwert von 14,7 Grad lag. Dies zeigt, dass auch die Sommer in Zukunft deutlich heißer werden könnten.
Für Wetter und Niederschlag gibt es keine Routine mehr
Das Jahr 2025 war geprägt von Wetterextremen. Nach dem feuchtesten Jahr 2024, das insgesamt 1.170,7 mm Niederschlag brachte, fielen die Niederschläge im Jahr 2025 auf nur 620,6 mm. Diese verteilten sich auf lediglich 145 Tage, während normalerweise etwa 189,8 Tage Niederschlag erwartet werden. Dies signalisiert eine zunehmende klimatische Variabilität, die keinen Raum für Vorhersehbarkeit lässt.
Winterliche Bedingungen waren ebenfalls von Abweichungen geprägt. Der Winter 2025 war verarmt an Schnee, mit nur sieben Schneetagen, während der Durchschnittlicher Wert normalerweise bei 17 Tagen liegt. Die maximale Schneehöhe betrug am 9. Januar mickrige 8 Zentimeter. Solche Diskrepanzen im Wettergeschehen zeigen, wie sich das Klima immer mehr wandelt und welche Herausforderungen auf uns zukommen.
Das Wort hat die Wissenschaft
Die Wissenschaftler des Institut Royal Météorologique (IRM) in Belgien beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Klimawandel. Durch Beobachtungen und Modelle versuchen sie, aktuelle Trends zu verstehen und die damals ermittelten Klimadaten zu optimieren. Ihre regelmäßigen Berichte bieten wertvolle Informationen über das Klima in Belgien und die sich verändernden Bedingungen. Ein solcher Bericht, der 2020 veröffentlicht wurde, thematisierte die Dringlichkeit, Klimawissenschaft konkret in die Praxis umzusetzen.
Zusätzlich hat das IRM vorherige Berichte erstellt, die sich mit klimatischen Entwicklungen befassten, wie etwa der Überwachung der Treibhausgasemissionen und deren Auswirkungen auf die Umwelt. Die Bedeutung dieser Berichte für die Erkenntnisgewinnung und Planung ist daher nicht zu unterschätzen.
Globale Zusammenhänge verstehen
Wie sich die Klimaereignisse in Belgien im globalen Kontext einfügen, erklärt Climate Knowledge Portal. Historische Muster von Temperatur und Niederschlag zeigen, wie wichtig das Verständnis regionaler und globaler Klimaveränderungen ist. Dies hat weitreichende Konsequenzen auf Bereiche wie Landwirtschaft, Wasserressourcenmanagement und Risikominderung bei Hochwasser.
Die Kombination aus hohen Temperaturen und wenig Niederschlag erhöht die Dürregefahr und lässt uns die Sinnhaftigkeit nachhaltiger Entscheidungen noch klarer erkennen. Das physikalische Zusammenspiel von Wetterdaten ist entscheidend, um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Insgesamt zeigt die Entwicklung der letzten Jahre, dass die Uhr tickt. Umso wichtiger ist es, dass wir Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ernst nehmen und aktiv werden, bevor wir auf die nächste Herausforderung stoßen.