Ab Montag, den 1. Dezember 2025, wird es in Kassel, Göttingen und Northeim durch die Polizei ernst mit der Geschwindigkeit. Wie die HNA berichtet, plant die Stadt Kassel in der kommenden Woche, mobile Blitzgeräte an verschiedenen Standorten zu installieren. Damit soll einerseits die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen gesenkt und andererseits für eine Auffüllung der Kassen gesorgt werden.
In Kassel werden zwischen dem 1. und 7. Dezember die folgenden Stellen ins Visier genommen: Huthstraße, Frankfurter Straße, Leipziger Straße, Wolfsgraben und Grenzweg. Zusätzlich stehen in der Stadt fest installierte Messanlagen an Orten wie der Wilhelmshöher Allee und der B83 bereit, die besonders oft benutzt werden. Hier werden nicht nur Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, sondern auch die Fahrtrichtungen beachtet.
Mobile Blitzer in Göttingen und Northeim
In Göttingen wird die Polizei ebenfalls aktiv. Laut den Informationen von HNA wird am Montag der 1. Dezember in Flecken Bovenden, Stadt Hann. Münden, Stadt Bad Sachsa und Stadt Osterode am Harz geblitzt. Am Dienstag sind dann Herzberg am Harz, Radolfshausen, Staufenberg und erneut Osterode am Harz dran. Die folgende Woche wird für die Geschwindigkeitssünder in Göttingen und dem Kreis Northeim ebenfalls spannend: So sind am Mittwoch Duderstadt, Gieboldehausen und Bad Lauterberg sowie am Donnerstag erneut Bovenden und andere Standorte an der Reihe. Am Freitag, den 5. Dezember, stehen dann Rosdorf, Bad Grund und Hattorf am Harz auf dem Programm.
Auch im Kreis Northeim wird es spannend. Hier wird am ersten Dezember im Raum Dassel und Einbeck kontrolliert. Am Dienstag folgt der Raum Uslar und Moringen, am Mittwoch geht es nach Hardegsen und Nörten-Hardenberg. Den Abschluss bilden am Donnerstag Northeim und Katlenburg-Lindau sowie am Freitag Kalefeld und Bad Gandersheim. Diese blitzintensiven Einsätze sind dazu ausgelegt, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und Verkehrsteilnehmer zu verantwortungsbewusstem Fahren zu ermutigen.
Technische Hintergründe der Geschwindigkeitsmessung
Doch wie funktioniert das Ganze eigentlich? In Deutschland kommen verschiedene Arten von Blitzern zum Einsatz. Die gängigsten nutzen Radar- oder Laser-Technologie zur Geschwindigkeitsmessung, wie FFH erklärt. Diese Geräte senden Funkwellen oder Lasersignale aus, die vom Fahrzeug reflektiert werden. Anhand der Zeit, die der Strahl für seinen Hin- und Rückweg benötigt, wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermittelt. Bei einer Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit wird ein Foto gemacht, das als Beweis dient.
Aber es gibt noch weitere Arten von Blitzern. Ampel-Blitzer beispielsweise nutzen Lichtschranken, um festzustellen, ob ein Fahrzeug die Haltelinie bei Rot überfährt. Diese Technik sorgt dafür, dass Regelbrecher rechtzeitig zur Verantwortung gezogen werden. Bei einer Bekanntmachung dieser Art sollten alle Verkehrsteilnehmer auf der Hut sein, um einen teuren Spaß zu vermeiden.
Zusammengefasst: In den kommenden Tagen wird in Kassel, Göttingen und Northeim viel passieren. Die Polizei hat ein gutes Händchen bewiesen, was die Standorte der blitzenden Geräte betrifft. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen zur Senkung der Geschwindigkeitsüberschreitungen erfolgreich sein werden und die Straßen für alle sicherer machen.