Onyeka Oshionwu: Die grüne Hoffnung für Göttingens OB-Wahl 2026!
Onyeka Oshionwu wurde als OB-Kandidatin der Grünen für Göttingen 2026 nominiert, betont Chancengleichheit und Klimaschutz.

Onyeka Oshionwu: Die grüne Hoffnung für Göttingens OB-Wahl 2026!
Onyeka Oshionwu ist die neue Hoffnung der Göttinger Grünen. Bei einer gut besuchten Aufstellungsversammlung im Jungen Theater wurde sie am 2. Dezember 2025 mit überwältigender Mehrheit zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2026 nominiert. Von 64 Wahlberechtigten stimmten sagenhafte 63 für sie – ein starkes Zeichen des Vertrauens, denn nur eine Stimme war ungültig. Wirklich ernsthafte Konkurrenz gab es nicht; Oshionwu war die einzige Kandidatin.
Chancengleichheit und Engagement
In ihrer mitreißenden Vorstellungsrede legte sie den Fokus auf die Chancengleichheit in der Stadt. Sie betonte, dass es nicht darauf ankommt, wie man aussieht oder woher man stammt, sondern dass das Engagement für Göttingen zählt. Diese Message kam gut an und wird von den Parteikollegen unterstrichen. Johanna Stechmann, Mitglied des Stadtvorstands, hob ihre Fähigkeit hervor, Brücken zu bauen, während Sara Willms, ebenfalls im Vorstand, ihr Engagement für klimagerechte Stadtentwicklung und bezahlbaren Wohnraum lobte.
Neben den wichtigen sozialen Themen ist Oshionwu auch eine starke Verfechterin des Klimaschutzes. Sie möchte wirksame Klimaanpassungsmaßnahmen vorantreiben und die Stadt zu einem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit machen. Ein weiterer Punkt auf ihrer Agenda ist die Verbesserung der Bildungschancen und die Förderung eines modernen, digitalen Verwaltungsansatzes.
Aktive Bürgerbeteiligung
Ab dem 1. Februar 2026 wird sie als "verleihbare Bürgermeisterin" aktiv sein und eng mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeiten. Starke Quartierszentren sollen entstehen, die als Anlaufstellen und Demokratieschmieden fungieren sollen. In der Fast-Startphase verspricht sie, "aktiv zuzuhören" und die Ideen der Göttinger Bevölkerung in die politische Arbeit einfließen zu lassen.
Oshionwu ist nicht nur eine politisch aktive Persönlichkeit, sie bringt auch einen vielfältigen Hintergrund mit. Derzeit ist sie ehrenamtliche Bürgermeisterin Göttingens und sitzt in mehreren wichtigen Ausschüssen, unter anderem im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität. Beruflich ist sie Flugbegleiterin und unterrichtet jugendliche Straftäter im offenen Vollzug. Zudem engagiert sie sich in der Bundesgeschäftsstelle der Grünen im Bereich digitale Kommunikation. Für ihr kommunalpolitisches Wirken wurde sie mit dem Helene-Weber-Preis des Bundesfamilienministeriums ausgezeichnet.
Wettbewerb im Wahlkampf
Im kommenden Wahlkampf hat sie klare Gegner. Ehsan Kangarani von der CDU hat bereits seine Kandidatur bestätigt, während Florian Dinger von der SPD noch eine Bestätigung seiner Partei benötigt. Die Spannung steigt, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Wähler entscheiden werden.
Insgesamt zeigt die Nominierung von Onyeka Oshionwu, dass die Göttinger Grünen entschlossen sind, mit frischem Wind in den Wahlkampf zu gehen und sich den Herausforderungen der Stadt aktiv zu stellen. Ein gewisser Pioniergeist kommt der bisherigen Bürgermeisterin zugute, die in einer kommenden Wahl die unterschiedlichsten Schichten der Bevölkerung ansprechen möchte.
Für weitere Details zu den Wahlen in Göttingen, können Interessierte die offizielle Wählen Göttingen Webseite besuchen.