Tontechniker bricht Dreh im Göttinger Horrorhaus aus Angst ab!
Tontechniker Jan Rosemann brach aus Sicherheitsgründen einen Dreh im "Horrorhaus" Göttingen ab. Einblicke in seine Entscheidung.

Tontechniker bricht Dreh im Göttinger Horrorhaus aus Angst ab!
Der Ton war angespannt und die Atmosphäre bedrohlich, als der Tontechniker Jan Rosemann kürzlich einen Dreh im berüchtigten “Horrorhaus” von Göttingen abbrach. Es war das erste Mal in seinen 15 Jahren als Techniker, dass er sich gegen einen Job entschied, und das will etwas heißen. Er berichtete auf TikTok von seiner Entscheidung und bekam eine breite Reaktion: Verständnis von einigen, Kritik von anderen. Der Grund für seinen Rückzieher? Es war die Angst um seine Sicherheit, die den Ausschlag gab.
Der Dreh war zunächst als Portrait über die „Top 10 der Mietnomaden“ im desolaten Haus geplant, doch als Rosemann am Vortag von einem Kameramann gebucht wurde, war wenig über die Umstände der Produktion bekannt. Am Drehtag stellte sich heraus, dass er nicht nur die Reporterin, sondern auch einen Security-Mann an seiner Seite hatte, der den Fokus ausschließlich auf die Reporterin legte. Diese war am Vortag im “Horrorhaus” angegriffen worden und musste sich im Krankenhaus behandeln lassen. Das ließ bei Rosemann die Alarmglocken läuten, und er entschloss sich schließlich, das Projekt nicht weiterzuführen.
Gefährliche Umgebung
Ob der Zustand des Hauses, was Rosemann während seiner kurzen Zeit dort sah, sein Entschluss beeinflusste, blieb unklar. Doch als er auf das verwahrloste Haus blickte, wurde ihm bewusst, dass er mit den Bedingungen nicht einverstanden sein konnte. Während er draußen wartete, erhielt er von seinem Kamerakollegen, der das Innere des Hauses erkundete, erschreckende Berichte. Das sorgte für einen sofortigen Disput zwischen Rosemann und dem Kameramann.
In der heutigen Zeit sind Sicherheitsbedenken kein neues Thema mehr. Gerade in urbanen Gegenden zeigen die Polizeilichen Kriminalstatistiken, dass das Sicherheitsgefühl vieler Menschen beeinträchtigt ist. Laut einer aktuellen Analyse gab es 2024 einen leichten Rückgang bei den Gesamtstraftaten, doch gleichzeitig eine Zunahme bei Delikten, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung angreifen. Im Vergleich zu anderen Regionen wie Nordrhein-Westfalen oder Hamburg, wo eine hohe Kriminalitätsrate herrscht, ist es zwar ruhiger, doch bleibt die Angst vor Gewalterlebnissen ein ständiger Begleiter.
Wachsam bleiben
Die Diskussion um Sicherheit und Kriminalität ist mehr denn je relevant. Krankenhäuser und andere Versorgungseinrichtungen müssen nicht nur für die Bedürfnisse der Gemeinschaft sorgen, sondern auch dafür gerüstet sein, in Krisensituationen resilient zu bleiben. Sie sind gefordert, ein Umfeld zu schaffen, das sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter sicher ist. Gute Managementstrukturen und eine entsprechend gut geplante Infrastruktur sind in Krisenzeiten unerlässlich.
Rosemanns Erfahrung im Horrorhaus ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und darauf zu bestehen, diese auch zu wahren. Auch wenn die Arbeit als Tontechniker beeindruckend ist, steht die persönliche Sicherheit immer an erster Stelle. So bleibt nur zu hoffen, dass sich die Verhältnisse verbessern und sowohl Techniker als auch Reporter in Zukunft unbesorgt ihrer Arbeit nachgehen können.