Arbeitsmarkt im Weserbergland: Mehr Arbeitslose trotz Fachkräftemangel!

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Im November 2025 steigt die Arbeitslosenquote im Weserbergland, während der Fachkräftebedarf aufgrund des Renteneintritts wächst.

Im November 2025 steigt die Arbeitslosenquote im Weserbergland, während der Fachkräftebedarf aufgrund des Renteneintritts wächst.
Im November 2025 steigt die Arbeitslosenquote im Weserbergland, während der Fachkräftebedarf aufgrund des Renteneintritts wächst.

Arbeitsmarkt im Weserbergland: Mehr Arbeitslose trotz Fachkräftemangel!

Im Weserbergland gibt es derzeit keinen Grund zur Freude, wenn es um den Arbeitsmarkt geht. Im November 2025 ist die Zahl der Arbeitslosen auf 13.005 Personen gestiegen, was einen Anstieg um 116 im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Henrik Steen, der Vize-Chef der Agentur für Arbeit Hameln, bringt es auf den Punkt: Diese Entwicklungen deuten auf eine schwächere Herbstbelebung hin. Das Ganze passiert nicht ohne weiteres, denn die Unternehmen in der Region melden nach wie vor eine Vielzahl offener Stellen, sogar mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. An dieser Stelle wird deutlich, dass trotz steigender Arbeitslosenzahlen der Fachkräftebedarf ungebrochen hoch bleibt.

Ein bedeutender Grund für den hohen Bedarf sind die bevorstehenden Renteneintritte vieler Beschäftigter der sogenannten Babyboomer-Generation. Dieser Bevölkerungsteil verlässt zunehmend den Arbeitsmarkt, was die Nachfrage nach neuen Fachkräften zusätzlich anheizt. „Wir müssen sicherstellen, dass wir genügend qualifizierte Arbeitnehmer haben, um diese Lücken zu schließen“, betont Steen weiter.

Regionale Unterschiede im Blick

Die Zahlen der Arbeitslosigkeit variieren von Landkreis zu Landkreis im Weserbergland. Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 5.332 Personen arbeitslos (eine Steigerung um 65 zum Oktober, Arbeitslosenquote 6,7 %). Im Landkreis Schaumburg liegt die Anzahl der Arbeitslosen bei 5.234, was einem Anstieg von 89 im Vergleich zum Vormonat entspricht (6,2 % Arbeitslosenquote). Auf der anderen Seite gibt es auch positive Nachrichten: Im Landkreis Holzminden hat sich die Arbeitslosenzahl auf 2.439 verringert, was 38 weniger als im Vormonat bedeutet (Arbeitslosenquote 6,8 %).

Wie geht es nun weiter? Die Frage stellte sich besonders im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2025. Steen hebt hervor, wie wichtig die Inklusion behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt ist, um das Arbeitskräftepotenzial nachhaltig zu sichern. „Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das für alle zugänglich ist und Chancen bietet“, sagt Steen.

Fachkräftemangel und Humanressourcenmanagement

Ein effektives Humanressourcenmanagement wird in Zeiten wie diesen besonders wichtig, um die Herausforderungen am Arbeitsmarkt zu bewältigen. Der Ansatz des Managements von Humanressourcen (MSDM) stellt sicher, dass die Mitarbeiter optimal zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen können. Die bedeutende Rolle, die MSDM spielt, ist klar: Sie zielt darauf ab, die Effektivität und Zufriedenheit der Angestellten zu steigern, was letztlich auch die Stabilität des Arbeitsmarktes in der Region positiv beeinflussen kann id.scribd.com.

Zusammenfassend zeigt der aktuelle Blick auf den Arbeitsmarkt im Weserbergland, dass es zwar Herausforderungen zu meistern gilt, jedoch auch zahlreiche offene Stellen auf die engagierten und qualifizierten Bewerber warten. Hier braucht es nicht nur die richtige Strategie, sondern auch ein gutes Händchen im Umgang mit der wertvollsten Ressource eines Unternehmens: seinen Menschen.