Leibniz und die Frage: Eine Welt ohne Übel - Diskussion in Hannover!
Am 2. Dezember 2025 diskutieren Experten in Hannover über Leibniz' Konzept des Guten und aktuelle Herausforderungen.

Leibniz und die Frage: Eine Welt ohne Übel - Diskussion in Hannover!
In Hannover wird es heute spannend: Am 2. Dezember 2025 findet eine fesselnde Diskussion über die Möglichkeit einer Welt ohne Übel statt. In Zusammenarbeit mit der VolkswagenStiftung und der Landeshauptstadt Hannover organisiert das Team Wissenschaft eine Veranstaltung, an der die renommierte Philosophin Dr. Bettina Stangneth sowie Dr. Ariane Walsdorf teilnehmen werden. Oberbürgermeister Belit Onay wird die Veranstaltung persönlich eröffnen und auf die besondere Bedeutung des Anlasses hinweisen.
Der Anlass ist gleichsam feierlich wie nachdenklich: Es jährt sich heuer zum 350. Mal die Ankunft des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover, wo er 40 Jahre lang lebte und wirkte. Leibniz, bekannt für seine Idee, dass „wir in der besten aller möglichen Welten“ leben, hatte eine bemerkenswerte Sicht auf das Böse, die er durch göttliche Vernunft relativiert sah. Er glaubte fest daran, dass alles letztlich zum Guten führen würde.
Philosophische Einblicke in unsere Zeit
Der Diskurs wird tief in die Theorie eintauchen und die komplexen Herausforderungen unserer heutigen Welt beleuchten. Wie Dr. Stangneth feststellte: „Philosophie in unserem Jahrhundert ist Aufklärung ohne den Glauben an die Unschuld des Denkens.“ Das zeigt, dass die Anwendung des Denkens sowohl zu Gutem als auch zu Bösem führen kann, besonders wenn es an Redlichkeit fehlt. Darum wird die Diskussion auch die Ideale der Aufklärung und das Streben nach dem Guten thematisieren.
Das Zeitalter der Aufklärung hat in der Tat globale Auswirkungen gehabt und geprägt. Der Grundstein für individuelle Freiheit, Toleranz und Bürgerrechte wurde gelegt. Bedeutende Werke dieser Epoche, wie Leibniz’ „Monadologie“ und andere einflussreiche Texte von Denker:innen wie Kant, Rousseau und Hume, haben unser Denken nachhaltig beeinflusst. Ein umfassendes Nachschlagewerk dazu finden Interessierte in der Sammlung zur Philosophie der Aufklärung auf Amazon, die viele der wichtigsten Werke der Zeit aufführt, wie beispielsweise Kants „Kritik der reinen Vernunft“ und Rousseaus „Gesellschaftsvertrag“.
Ein Blick auf komplexe Systeme
Leibniz’ grundlegende Überlegungen über das Gute und das Übel sind relevanter denn je, gerade vor dem Hintergrund komplexer Systeme, konkurrierender Bedürfnisse und geopolitischer Spannungen, die unsere Welt prägen. Bei der Veranstaltung werden diese Themen angesprochen und die Teilnehmenden sind eingeladen, aktiv an der Diskussion über individuelles moralisches Handeln und globale Herausforderungen teilzunehmen.
In einem Zeitalter, in dem die Fragen der Ethik und des menschlichen Verhaltens immer drängender werden, können wir von den Lehren vergangener Denker:innen wie Leibniz und seinen Zeitgenossen lernen. Deren philosophische Einsichten können uns wertvolle Impulse geben, um die Herausforderungen unserer Zeit meistern zu können.
Die heutige Veranstaltung könnte also nicht nur ein intellektuelles Fest sein, sondern auch ein Auftakt zu einem notwendigen Dialog über die grundlegenden Fragen des Lebens, die uns alle betreffen. Es ist ein Schritt hin zu einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit den Themen, die uns verbinden: dem Streben nach einer besseren Welt.
Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den entsprechenden Seiten von Hannover.de, Archive.org und Amazon.de.