Von der Arbeitslosigkeit ins eigene Unternehmen: Hannover baut Zukunft!
Entdecken Sie, wie das Projekt "Gründung Kompakt" Arbeitslosen in Hannover seit 2018 zur Selbstständigkeit verhilft und wirtschaftliche Dynamik fördert.

Von der Arbeitslosigkeit ins eigene Unternehmen: Hannover baut Zukunft!
Heute blicken wir auf das bemerkenswerte Projekt „Gründung Kompakt“, das seit 2018 im Raum Hannover aktiv ist. Dieses erfolgreiche Vorhaben unterstützt Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit eine Neugründung wagen möchten. Die Kooperation zwischen der Agentur für Arbeit und der hannoverimpuls GmbH hat bereits über 1.000 Gründungen hervorgebracht und ist ein wichtiger Motor für die regionale Wirtschaft.
Ein bisschen Hintergrundwissen: Das Projekt zielt darauf ab, die wirtschaftliche Dynamik, Fachkräftesicherung und Innovationskraft in der Region zu fördern. Mit individuellen Beratungen und praxisnahen Qualifizierungsmaßnahmen werden Interessierte optimal auf ihre Selbstständigkeit vorbereitet. Hannover.de berichtet, dass ein zweistufiges Modell – bestehend aus einem Gründungs-Check und einem vierwöchigen Workshop-Programm – die Grundlage für den Erfolg bildet.
Ergebnisse der Initiative
Zwischen 2018 und 2024 wurden insgesamt 3.747 Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt, darunter 3.001 individuelle Gründungs-Checks und 746 Intensivbetreuungen. Der Frauenanteil unter den Gründer:innen liegt dabei bei beeindruckenden 53 Prozent. Aus den Workshops sind zahlreiche kreative Unternehmen entstanden, darunter Julians Eismanufaktur und das IT-Unternehmen Numba.one.
Das Engagement für nachhaltige Geschäftsmodelle wird auch in der kommenden Förderperiode fortgesetzt. Geplant sind über 1.000 Gründungs-Checks, 200 Seminar- und Coaching-Teilnahmen sowie 18 vierwöchige Workshops. Ziel ist es, die Schaffung von Beschäftigung in der Region weiter zu stärken und den Wirtschaftsstandort Hannover zu festigen.
Finanzierung und Unterstützung
Ein wichtiger Aspekt für angehende Unternehmer:innen betrifft die Finanzierung. Das Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hält zahlreiche Informationen bereit. Hierzu gehören Themen wie Geschäftsideen, Gründertypen und Finanzierungsmöglichkeiten. Wer sich selbstständig machen möchte, sollte auch über die nötigen finanziellen Mittel nachdenken. Schließlich sind Investitionen in Immobilien, Ausstattung und Personal notwendig.
Laut dem Wirtschaftsministerium ist es ratsam, frühzeitig um Startkapital zu kümmern. Dieses kann aus Eigenkapital – etwa persönlichen Rücklagen oder Maschinen – sowie aus Fremdkapital bestehen. Förderdarlehen, wie der ERP-Gründerkredit, bieten interessante Optionen mit günstigen Zinsen und langen Laufzeiten. Auch Bürgschaften können notwendig sein, um Zahlungsrisiken abzusichern.
Ausblick und Chancen
Die Innovationskraft zeigt sich nicht nur in Hannover. Auch deutschlandweit stehen junge Gründer:innen im Fokus. Aktuelle Meldungen bestätigen ein Rekordjahr für Start-ups, besonders geprägt von Themen wie Künstlicher Intelligenz und regionaler Stärke. existenzgruendungsportal.de stellt dazu erweiterte Beratungsangebote und Checklisten bereit, die bei der Planung und Umsetzung einer Gründung helfen.
Insgesamt verdeutlicht das Projekt „Gründung Kompakt“ die Erfolge moderner Wirtschaftsförderung und die Bedeutung von Kooperationen zur Stärkung der Unternehmenskultur in unserer Region. Die nächsten Jahre versprechen spannend zu werden, wenn weitere innovative Unternehmer:innen aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit starten.