Fernwärme für Hildesheim: So sparen Sie klimaschonend Heizkosten!

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Erfahren Sie alles über den Anschluss an das Fernwärmenetz in Hildesheim: Vorteile, Fördermöglichkeiten und wichtige Informationen.

Erfahren Sie alles über den Anschluss an das Fernwärmenetz in Hildesheim: Vorteile, Fördermöglichkeiten und wichtige Informationen.
Erfahren Sie alles über den Anschluss an das Fernwärmenetz in Hildesheim: Vorteile, Fördermöglichkeiten und wichtige Informationen.

Fernwärme für Hildesheim: So sparen Sie klimaschonend Heizkosten!

Der Trend zur klimafreundlichen Wärmeversorgung gewinnt in Hildesheim immer mehr an Fahrt. Aktuell liegen die Voraussetzungen für einen Anschluss an das Fernwärmenetz auf dem Tisch, die von verschiedenen Kriterien abhängen. Die EVI informiert interessierte Bürger*innen auf ihrer Webseite oder telefonisch über die genauen Anforderungen und Möglichkeiten.

Fernwärme spielt eine entscheidende Rolle in der Energiewende. Sie bietet nicht nur umweltfreundliche Lösungen zur Wärmeversorgung, sondern auch finanzielle Vorteile. Hauseigentümer sparen sich mit dem Umstieg auf Fernwärme die Kosten für eigene Heizungsanlagen, die regelmäßige Wartung sowie die Schornsteinfegergebühren. Zudem entfällt die Notwendigkeit für Heizkessel oder sogar die Lagerung von Brennstoffen. Für den Anschluss an das Netz wird lediglich eine platzsparende Hausübergabestation benötigt.

Fördermöglichkeiten aus der KfW

Besonders interessant ist, dass der Anschluss an das Fernwärmenetz förderfähig ist. Die KfW-Bank bietet eine Basisförderung von 30 Prozent der förderfähigen Kosten an. Informationen über diese Fördermöglichkeiten erhalten interessierte Haushalte im Energie-Beratungs-Zentrum. Hier wird umfassende Beratung zu den verschiedenen Optionen geboten, die es Eigentümern ermöglichen, von den Vorteilen der Fernwärme zu profitieren.

Module zur Förderung von Wärmenetzen

Darüber hinaus hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein umfangreiches Förderprogramm ins Leben gerufen, das aus vier Modulen besteht. Diese bauen aufeinander auf und fördern die Transformation von Wärmenetzen, um bis 2045 treibhausgasneutrale Systeme zu erreichen. Das erste Modul unterstützt Transformationspläne und Machbarkeitsstudien für Netzsysteme, die mehr als 16 Gebäude oder 100 Wohneinheiten versorgen. Hierbei kann ein Zuschuss von 50% der förderfähigen Kosten beantragt werden.

Das zweite Modul, die systemische Förderung, richtet sich an Neubauten und bestehende Wärmenetze, die mindestens zu 75% mit erneuerbaren Energien gespeist werden. Hier können bis zu 40% der Investitionsausgaben gefördert werden. Damit sind erhebliche finanzielle Einsparungen für Besitzer von Mehrfamilienhäusern oder größeren Liegenschaften möglich, vorausgesetzt, es liegt eine Machbarkeitsstudie oder ein Transformationsplan vor.

Einzelmaßnahmen und Betriebskostenförderung

Die Module drei und vier konzentrieren sich auf Einzelmaßnahmen und die Betriebskostenförderung. Einzelmaßnahmen wie Solarthermieanlagen oder Wärmepumpen können ebenfalls gefördert werden, wiederum mit einer Unterstützung von 40% der förderfähigen Ausgaben. Die Betriebskostenförderung bietet Anreize für erneuerbare Wärmemengen aus geförderten Anlagen, was die Attraktivität von umweltfreundlichen Wärmequellen weiter erhöht.

Das große Ziel bleibt eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 und die Gewährleistung eines signifikanten Anteils erneuerbarer Energien in den Wärmenetzen. Die Hoffnung ist, dass durch diese Förderungen und Initiativen etliche Haushalte in Hildesheim zeitnah auf die umweltfreundliche Fernwärme umschwenken und damit aktiv zur Klimaneutralität beitragen.Hildesheimer Allgemeine berichtet, dass dies nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ökonomisch sinnvoll für die Bürger*innen ist.

Für weitere Informationen zu den Modularen Fördermöglichkeiten bietet BAFA detaillierte Merkblätter an, die die einzelnen Schritte zur Förderung nachvollziehbar machen. Außerdem stellt die Förderdatenbank umfassende Informationen bereit, was für interessierte Kommunen und Unternehmen äußerst hilfreich sein dürfte. Der Wandel zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung kann somit erfolgreicher als je zuvor sein.