Weihnachten steht vor der Tür und viele Menschen in Hildesheim und Umgebung sind bereits fleißig dabei, Geschenke zu besorgen. Doch so mancher könnte dabei in die Falle tappen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Mydays, die die Auswirkungen von Geschenken auf Beziehungen untersucht, zeigt alarmierende Zahlen: Über 50% der Befragten gaben an, dass Geschenke ihre Beziehung schon einmal belastet haben. Besonders ärgerlich: Mehr als 20% der Befragten mit Beziehungsproblemen berichteten, dass ein selbstgebasteltes Geschenk die Ursache war. Da liegt was an!

Die Umfrage enthüllt zudem, dass tragische Geschenke wie Socken, Alkohol oder Geschirr oft die Gemüter erregen und auf lange Sicht auch nicht im Gedächtnis bleiben. Ein bisschen ernüchternd, denn weniger als die Hälfte der Befragten erinnert sich an alle Geschenke, die sie im Vorjahr erhalten haben. Im Schnitt bekommt jeder Deutsche zu Weihnachten etwa 5,1 Geschenke – kein Wunder, dass die Nerven da bei der Auswahl der richtigen Präsente manchmal blank liegen. Hildesheimer Allgemeine berichtet, dass 60% der Befragten schon einmal durch Geschenke enttäuscht wurden und 55% sogar Streitigkeiten erlebten.

Die besten Geschenke für gute Laune

Wenn man sich die beliebtesten Geschenke anschaut, sieht man, dass Erlebnisgeschenke, Geldgeschenke und Reisen hoch im Kurs stehen. Spannend ist auch, dass 72% der Beschenkten sich an Erlebnisgeschenke erinnern können, während nur 52% bei Sachgeschenken ihre Erinnerungen auffrischen können. Ein Zeichen dafür, dass Erlebnisse viel bleibender sind als materielle Präsente. Was macht ein Geschenk wirklich besonders? Laut einer weiteren Studie ist es wichtig, dass Geschenke persönlich und praktisch sind. Empfänger schätzen Geschenke, die nicht nur überraschen, sondern auch einen Nutzen haben und auf ihre Interessen zugeschnitten sind Forschung und Wissen.

Natürlich fällt es vielen schwer, die richtigen Geschenke zu finden. Die Psychologie des Schenkens zeigt, dass Oftmals die Erwartungen des Beschenkten und die Intentionen des Schenkenden auseinander klaffen. Missverständnisse und unpassende Geschenke können zu Enttäuschungen führen. Sorgfältig ausgewählte Geschenke, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Empfängers Rechnung tragen, können dagegen Beziehungen stärken und positive Emotionen hervorrufen.

Tipps für gelungene Geschenke

Die Studie bestätigt auch, dass die Erwartungen an Geschenke oft zu hoch sind und der Druck, teure oder ausgefallene Geschenke auszuwählen, die Freude am Schenken trüben kann. Bei 61% der Befragten kam es schon vor, dass sie Geschenke weitergaben, was nicht nur von Unzufriedenheit, sondern auch von dem Wunsch, Kosten zu sparen, zeugt. Häufig sind es Süßigkeiten, Dekoartikel und Alkohol, die weitergereicht werden. Kluger Umgang mit Geschenken ist also gefragt.

Um die Flop-Geschenke wie Socken oder Geschirr zu vermeiden, sollten Schenkende auf praktische, aber auch originelle Ideen setzen. Personalisierte Puzzles oder kreativ gestaltete Kalender sind beispielsweise Geschenke, die sowohl emotionalen Wert als auch praktischen Nutzen bieten. Eine perfekte Mischung aus Überraschungseffekt und praktischem Nutzen spricht sowohl den rationalen als auch den emotionalen Bereich des Beschenkten an.

Insgesamt lässt sich festhalten: Weniger ist manchmal mehr. Wer sich auf das Wesentliche konzentriert und die Wünsche des Empfängers wirklich berücksichtigt, kann missratene Geschenke und die damit verbundenen Spannungen vermeiden. Schenken ist eine schöne Geste, die die Beziehungen stärkt, wenn man den richtigen Riecher hat. Daher empfiehlt sich, beim Schenken ein gutes Händchen zu haben und die persönliche Note nicht zu vergessen. Presseportal beleuchtet zudem, dass die emotionale Bedeutung eines Geschenks oft weitaus mehr zählt als der materielle Wert.