Pollensaison in Hildesheim: Geringe Haselbelastung und Tipps für Allergiker!
Erfahren Sie die aktuellen Pollenbelastungen in Hildesheim am 22.01.2026 und Tipps für Allergiker während der Haselblüte.

Pollensaison in Hildesheim: Geringe Haselbelastung und Tipps für Allergiker!
Ein Blick zum Himmel und auf die Pollenwelt: Heute, am 22. Januar 2026, ist es in Hildesheim, Niedersachsen, mäßig bewölkt, die Temperaturen schwanken zwischen -5 und 2 °C. Ein leichter Wind weht, während die Luftfeuchtigkeit moderat bleibt und Frost uns nicht nur in den frühen Morgenstunden begleitet. Menschen, die auf Pollen allergisch reagieren, können aufatmen: Die heutige Pollenbelastung durch Hasel ist gering, für morgen wird eine sehr geringe Belastung prognostiziert. Für Allergiker eine willkommene Nachricht, denn die Pollenkonzentration ist in der Regel morgens die niedrigste und steigt im Laufe des Tages an, um abends wieder zu sinken. Das bietet eine gute Gelegenheit für sportliche Aktivitäten oder Spaziergänge, besonders in den Morgen- und Abendstunden.
Pollenflug und gesundheitliche Beschwerden
Wie der Deutsche Wetterdienst in seinen aktuellen Vorhersagen erläutert, bringt das Pollenfluggeschehen Mitschuld an vielen gesundheitlichen Beschwerden mit sich. Heuschnupfen und Asthma bronchiale gehören zu den häufigsten Reaktionen auf die kleinen, leichten Pollenkörner, die weit fliegen können und viele Menschen belasten. Schätzungen zufolge sind in Deutschland 24 bis 36 Millionen Menschen auf Pollen sensibilisiert, besonders bei Birken- und Gräserpollen. Dies zeigt sich auch in der steigenden Zahl der Allergiker in der Bundesrepublik, die mittlerweile über 12,2 Millionen erreicht hat und damit ein bedeutendes Problem darstellt.
Die Haselblüte, die oft schon im Januar oder Februar beginnt, trägt zur Pollenbelastung in dieser Zeit bei. Allergiker sollten sich bei den ersten warmen Tagen auf die Möglichkeit von Beschwerden wie Niesattacken, juckenden Augen und Atemproblemen einstellen. Besonders Kreuzreaktionen mit Erle und Birke sind für viele eine zusätzliche Herausforderung.
Die Rolle des Klimawandels
Wissenschaftler stellen fest, dass der Klimawandel einen weiteren Einfluss auf die Allergiesituation hat: Längere Pollenflugzeiten und eine erhöhte Pollenproduktion sind die Folgen steigender CO2-Werte in der Atmosphäre. So stieg das Haselnuss-Pollenaufkommen im Jahr 2023 um 21% im Vergleich zum Vorjahr, was besonders in städtischen Gebieten zu einer höheren Allergiebelastung führte. Der allgemeine Trend zeigt, dass Allergien – insbesondere durch Pollen – auf dem Vormarsch sind, was die Notwendigkeit für präventive Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten umso dringlicher macht.
Therapiemöglichkeiten
Was tun, wenn die Symptome einsetzten? Viele Allergiker greifen auf Medikamente wie Antihistaminika zurück, die helfen können, die Beschwerden zu lindern. Eine langfristige Möglichkeit ist die Hyposensibilisierung, bei der der Körper schrittweise an die Allergene gewöhnt wird. Doch die Wahl der richtigen Therapie hängt stark von den individuellen Allergien und deren Ausprägung ab, was die Konsultation eines Arztes ratsam macht.
Das Bewusstsein für Allergien und deren steigende Verbreitung macht deutlich, dass eine frühzeitige präventive Herangehensweise und fundierte Informationen für die Betroffenen essenziell sind. Die Pollenverhältnisse im Auge zu behalten und sich über Entwicklungen zu informieren, kann hier einen großen Beitrag leisten.
Für weitere Informationen zu Pollenflügen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit können Sie die Artikel von News.de sowie die Berichte vom Deutschen Wetterdienst und die Analysen von Statista zurate ziehen.