Ein spannendes Projekt steht vor der Tür: Der Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ geht in die 7. Runde und bietet Schülerinnen und Schülern in Deutschland die Möglichkeit, handwerkliches Talent zu entdecken und praxisnahe Projekte zu realisieren. Der Wettbewerb, der im Schuljahr 2025/26 stattfindet, wird von der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen tatkräftig unterstützt und begleitet. Acht Schulen aus Hildesheim-Südniedersachsen nehmen daran teil, und die Vorfreude ist bereits spürbar.

Doch was genau erwartet die Teilnehmer? Die Jugendlichen sollen Schulteams bilden und Projekte entwickeln, die den Schulalltag funktional, nachhaltig und attraktiv verbessern. Beispiele dafür sind neue Sitzgelegenheiten, Bewegungsangebote oder sogar die Gestaltung von Grünen Klassenzimmern und Leseecken. Diese kreativen Ideen sollen bis zum Frühjahr 2024 umgesetzt werden. Hierbei erhalten die Schulen nicht nur 1.000 Euro Fördergeld, sondern auch eine Grundausstattung an Werkzeugen, Schutzausrüstung und Materialien, was den praktischen Teil des Lernens erheblich unterstützt. Wie die Hildesheimer Presse berichtet, wird hier die Verbindung zwischen schulischem Lernen und handwerklicher Praxis besonders großgeschrieben.

Förderung des Handwerks

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Nachwuchs im Handwerk zu fördern und den Jugendlichen berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Über die Schulprojekte können die Schüler direkt mit lokalen Handwerksbetrieben zusammenarbeiten und deren Wissen sowie Einblicke in die Praxis nutzen. Dies ist ein wertvoller Schritt, um den Richtigen Aufschwung für die zukünftige Generation von Handwerkern zu schaffen.

Jedes Jahr werden die besten 50 Projekte ausgewählt, die dann online zur Wahl stehen. Die zehn am höchsten bewerteten Projekte werden im Rahmen der Preisverleihung durch eine Fachjury final beurteilt. Die besten drei Teams dürfen auf einen Sieg hoffen, während auch zwei Sonderpreise vergeben werden – darunter der renommierte Carmen Würth Preis für Förderschulen. Die Preisverleihung findet Ende Juni statt, und die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2025. Genauere Informationen dazu gibt es auf der Website des Wettbewerbs hier.

Handwerkliche Ausbildung bietet Chancen

„Handwerk hat goldenen Boden“ – dieser Spruch beschreibt nicht nur die finanzielle Perspektive, sondern auch die vielfältigen Möglichkeiten, die eine handwerkliche Ausbildung bietet. Berufe wie Maurer, Zimmerer und Betonbauer sind nicht nur vielseitig, sondern auch lukrativ. Das Einkommen kann durch Fort- oder Weiterbildungen, wie eine Techniker-Weiterbildung, erheblich gesteigert werden. Informationen zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen im handwerklichen Bereich können unter ausbildung.de eingesehen werden.

Insgesamt verspricht der Wettbewerb „MACH WAS!“ nicht nur eine Menge Spaß und Kreativität, sondern auch eine wertvolle Vorbereitung auf das Berufsleben. In einer Welt, die zunehmend digitaler wird, ist es wichtig, die Vorteile handwerklicher Fähigkeiten nicht aus den Augen zu verlieren. Also, ran an die Werkzeuge und auf geht’s!