In der Hansestadt Lüneburg tut sich einiges – und das nicht nur beim Wetter! Seit dem Herbst letzten Jahres wird an der OHE-Brücke an der Soltauer Straße fleißig gearbeitet. Trotz winterlicher Konditionen konnten die vorbereitenden Arbeiten planmäßig durchgeführt werden. Einzig die Betonarbeiten für das Fundament haben sich aufgrund der Witterung etwas verzögert. Fachbereichsleiter Alexander Matz gibt sich jedoch optimistisch: Die Fertigstellung der Brücke ist für den Spätsommer 2026 vorgesehen.

Doch das ist nur der Anfang! Am 4. und 5. Mai finden Info-Veranstaltungen für die Anwohner in Oedeme sowie Rettmer/Häcklingen statt. Hier können sich die Bürger über die anstehenden Netzarbeiten der Avacon informieren. Ab Mai wird der Straßenraum nördlich der Brücke umgestaltet, und auch die Verkehrsführung wird neu geregelt. Die erforderlichen Arbeiten sind abhängig von der Genehmigung zur unterirdischen Verlegung eines beschädigten Kabels durch die SinON GmbH.

Verkehrsmaßnahmen und Umleitungen

Für die ansässigen Geschäfte, wie die Bäckerei Harms, gibt es jedoch gute Nachrichten: Die Bäckerei bleibt während der Bauarbeiten zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar. Im Juli steht dann die Umgestaltung der Kreuzung Soltauer Straße/Munstermannskamp auf dem Plan, die mit einer Vollsperrung des Munstermannskamps einhergeht. Umleitungen über die Blücherstraße und Scharnhorststraße werden eingerichtet, um die Verkehrsströme umzuleiten.

Parallel zu den Arbeiten im Kreuzungsbereich wird auch der Straßenraum südlich der Brücke neu geordnet und die Fahrbahn saniert. Ab Juli beginnen die umfangreichen Netzarbeiten in der Soltauer Straße und Soltauer Allee, die voraussichtlich bis Ende November andauern werden. Im August steht dann eine Deckensanierung der Soltauer Straße an, die halbseitig durchgeführt wird und eine Bauzeit von rund drei Monaten in Anspruch nehmen wird.

Herausforderungen und Vorteile

Die Verkehrsführung während der Deckensanierung wird entweder durch Ampeln oder als Einbahnstraße geregelt. Das Ziel ist es, die Brücke im August für den Fußverkehr freizugeben, während Rad- und Fahrzeugverkehr ab Ende September wieder die Brücke nutzen können. Matz betont die Herausforderungen, die diese Maßnahmen sowohl für Anwohner als auch für Verkehrsteilnehmer mit sich bringen, sieht jedoch auch die Vorteile der koordinierten Maßnahmen.

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Die Bürger können also gespannt sein auf die Veränderungen, die sich durch diese umfassenden Bauprojekte ergeben werden. Lüneburg zeigt sich einmal mehr als eine Stadt, die in die Zukunft investiert und dabei die Bedürfnisse ihrer Bürger nicht aus den Augen verliert.