Metronom reduziert Fahrten: 16 Verbindungen gestrichen!

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Ab dem 3. November 2025 treten Änderungen im Metronom-Fahrplan für Lüneburg in Kraft. 16 Verbindungen werden gestrichen.

Ab dem 3. November 2025 treten Änderungen im Metronom-Fahrplan für Lüneburg in Kraft. 16 Verbindungen werden gestrichen.
Ab dem 3. November 2025 treten Änderungen im Metronom-Fahrplan für Lüneburg in Kraft. 16 Verbindungen werden gestrichen.

Metronom reduziert Fahrten: 16 Verbindungen gestrichen!

Ein neuer Fahrplan soll für mehr Stabilität sorgen: Ab dem 3. November 2025 wird der Metronom sein Angebot ausdünnen. Ziel dieses Stabilisierungsfahrplans ist es, kurzfristige Zugausfälle zu reduzieren und die Verlässlichkeit des Schienenverkehrs zu erhöhen. Insgesamt werden bis zum 13. Dezember 2025 16 Fahrten pro Woche gestrichen. Betroffen sind die Strecken Hamburg-Lüneburg-Uelzen sowie Bremen-Rotenburg-Hamburg, und konkret die Linien RE3, RB31, RE4 und RB41. NDR berichtet, dass diese Maßnahme auf die unzureichende Verfügbarkeit von Zügen zurückzuführen ist.

Im Moment stehen lediglich 22 von 27 erforderlichen Fahrzeugen zur Verfügung. Die Ursachen für diese Mängel sind lange Materialbeschaffungszeiten und unvorhergesehene Instandhaltungsarbeiten. Unter anderem müssen Schäden an der Oberleitung und umgestürzte Bäume behoben werden. Glücklicherweise sollen zwei beschädigte Züge voraussichtlich Anfang November wieder einsatzbereit sein. Alstom, das für die Instandhaltung zuständige Unternehmen, plant, die verbleibenden Fahrzeuge bis Jahresende bereitzustellen.

Antworten auf die Probleme

Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hat bereits einen erheblichen Betrag von Alstom einbehalten und arbeitet proaktiv an der Beschaffung von Ersatzfahrzeugen. Zudem hat sie dem Metronom zusätzliche Fahrzeuge angeboten. Laut den Informationen von NDR wird der Metronom prüfen, ob diese Fahrzeuge tatsächlich zum Einsatz kommen können. Die LNVG will zudem Schadensersatzforderungen gegenüber Alstom geltend machen, um die entstandenen Unannehmlichkeiten auszugleichen.

Für Reisende ist es wichtig zu wissen, dass die Strecke zwischen Hamburg und Hannover seit dem späten Vormittag wieder befahrbar ist, auch wenn es vereinzelt zu Verspätungen kommen kann. Perspektivisch wird ab Juni 2026 DB Regio die Strecke Göttingen-Uelzen übernehmen.

Die Lage der Infrastruktur

Ein Blick auf die allgemeine Situation des Schienennetzes zeigt, dass es in den letzten Jahren Verbesserungen gegeben hat. Der aktuelle Zustandsbericht von DB InfraGO, veröffentlicht 2024, bewertet etwa 292.000 Infrastrukturanlagen des Schienennetzes auf einer Skala. Die Gesamtnote für das Schienennetz hat sich von 3,03 auf 3,00 verbessert, vor allem dank der Verbesserungen im Oberbau, speziell bei den Gleisen, die nun die Note 2,91 erreichen. DB InfraGO.

Die Anzahl der Störungsmeldungen ist gesunken, was die Zufriedenheit der Fahrgäste steigern könnte. Dennoch bleibt der Modernisierungsbedarf hoch, insbesondere bei hochbelasteten Strecken, wo 50% der Stellwerke erneuert werden müssten. Die Bewertung der Stellwerke liegt im Durchschnitt sogar bei 4,12.

Zusätzlich gibt es erfreuliche Entwicklungen: Im Jahr 2023 wurden über 2.000 Kilometer Gleise und 1.800 Weichen erneuert. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den wachsenden Anforderungen des modernen Schienenverkehrs gerecht zu werden.

Abschließend könnte man sagen, dass Reisende in den kommenden Wochen und Monaten sowohl auf Herausforderungen, als auch auf Fortschritte im Schienenverkehr hoffen dürfen. Während der Metronom an seinen Problemen arbeitet, zeigt die Infrastruktur insgesamt positive Tendenzen, die der Branche gute Zukunftsperspektiven geben könnten.