Revolution im E-Auto-Laden: Ladebordstein bringt Fortschritt für Lüneburg!
In Lüneburg erleichtert der neue Ladebordstein von Rheinmetall das E-Auto-Laden für Anwohner und verbessert die Infrastruktur.

Revolution im E-Auto-Laden: Ladebordstein bringt Fortschritt für Lüneburg!
Ein brennendes Thema, das viele Städte bewegt, ist der Mangel an Ladeinfrastruktur für Elektroautos, insbesondere in dicht besiedelten Innenstadtbereichen. In vielen dieser urbanen Gebiete sind Anwohner ohne eigene Einfahrt oft aufgeschmissen, wenn es um das Laden ihrer E-Autos geht. Aber jetzt gibt es eine innovative Lösung: den Ladebordstein von Rheinmetall. Dieser ersetzt den herkömmlichen Bordstein und integriert den Ladeanschluss direkt im Straßenrand. Dadurch bleibt der Gehweg für Fußgänger und Rollstuhlfahrer unbeeinträchtigt – ein klarer Vorteil für enge Innenstädte, wo der Platz oft Mangelware ist, wie Lueneburg Aktuell hervorhebt.
Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW AC bietet der Bordstein eine effiziente Möglichkeit, E-Autos zu laden, und hat sich bereits in Städten wie Düsseldorf und Köln bewährt. In Düsseldorf plant man bis Ende 2025 die Installation von 20 Ladebordsteinen, wobei die erste Einrichtung in der Derendorfer Allee erfolgen soll. Diese Pilotprojekte wurden von den Stadtwerken in Straßburg bereits erfolgreich getestet, und die Zahlen sprechen für sich: In einem Jahr in Köln-Lindenthal wurden beeindruckende 2800 Ladevorgänge mit einer Verfügbarkeit von 99% ermöglicht, wie Auto Bild berichtet.
Neue Möglichkeiten für Lüneburg
Für Lüneburg könnte diese Entwicklung ein echter Lichtblick sein. Die Stadt und die Stadtwerke sind gefordert, ähnliche Lösungen für Laternenparker umzusetzen. Angesichts des Platzmangels für herkömmliche Ladesäulen und der rechtlichen Einschränkungen beim Laden über Gehwege könnte der Ladebordstein eine praktische Möglichkeit bieten, das Laden in Wohngebieten einfacher und zugänglicher zu gestalten.
Die Ladebordsteine sind nicht nur praktisch, sondern auch robust und vandalismussicher, was sie zu einer idealen Lösung für den urbanen Raum macht. Ihre Installation ist unkompliziert, denn sie können überall dort platziert werden, wo bereits Ladesäulen stehen. Außerdem sind die Module wartungsfreundlich – eine saubere Steckdose ist selten ein Problem, da die Abdeckung ein berührungsfreies Öffnen ermöglicht.
Herausforderungen und Strategien
Die Implementierung solcher Systeme trifft jedoch nicht nur auf begeisterte Stimmen. Wie eine Studie von PwC zeigt, stehen Städte und Stadtwerke vor zahlreichen Herausforderungen, die von regulatorischen Hürden bis zu finanziellen Aspekten reichen. Die Analyse basiert auf Interviews mit Vertretern von 21 Städten und beleuchtet die Hürden, aber auch die Best Practices, die implementiert werden, um die Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Erfolgreiche Ansätze können als Leitfaden für andere Städte dienen, die ähnliche Lösungen anstreben.
Zu den zentralen Herausforderungen gehört die bedarfsgerechte Errichtung von Ladestationen, die detaillierte Nachfrageanalysen und eine gezielte Steuerung erfordert. Ein Appell an politische Organisationen zur Unterstützung dieser Projekte könnte entscheidend sein, um den Ausbau der notwendigen Infrastruktur zu vereinfachen, wie PwC deutlich macht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ladebordstein von Rheinmetall Wavelet unbestreitbare Vorteile für die E-Mobilität in Städten bietet. Mit einer cleveren Integration in den urbanen Raum könnte er zur Lösung des E-Auto-Ladeproblems maßgeblich beitragen. Jetzt sind die Städte und ihre Stadtwerke gefordert, die Initiative zu ergreifen und diese Technologie in die Tat umzusetzen.