Zwei Brände erschüttern den Landkreis Lüneburg: Sauna und Lkw-Anhänger in Flammen!
Im Landkreis Lüneburg kam es am 22.01.2026 zu zwei Bränden: einer in einer privaten Sauna und einer Lkw-Anhänger. Verletzte und Ermittlungen.

Zwei Brände erschüttern den Landkreis Lüneburg: Sauna und Lkw-Anhänger in Flammen!
In den frühen Morgenstunden des 22. Januar 2026 kam es im Landkreis Lüneburg zu gleich zwei Bränden, die Feuerwehr und Polizei in Atem hielten. Der erste Brand ereignete sich in Wendisch Evern, wo eine private Sauna in Flammen aufging, während der zweite Fall einen Lkw-Anhänger in Handorf betraf, der bei einem Schaustellerbetrieb vollständig ausbrannte.
Die Situation in Wendisch Evern stellte sich als besonders dramatisch heraus. Die Mutter entdeckte den Rauch und weckte sofort ihren Sohn sowie dessen drei Geschwister. Während der Rettungsversuche verletzte sich der Sohn und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gott sei Dank konnten alle außer ihm sich selbst in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte den Brand löschen, jedoch wurde das angrenzende Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Die Sauna selbst wurde von der Polizei beschlagnahmt, und es wurde bereits darauf hingewiesen, dass ein technischer Defekt bei der Brandursache nicht ausgeschlossen werden kann.
Die Brandursache
Laut Experten gibt es mehrere mögliche Brandursachen für Saunabrände, darunter fehlerhafte Elektroinstallationen, Unachtsamkeit während des Betriebs und mangelnder Brandschutz. So können unsachgemäß installierte Saunaöfen und defekte Steckdosen gefährliche Situationen herbeiführen. saunazeit.com stellt zudem fest, dass regelmäßige Wartungen durch Fachleute unerlässlich sind, um Risiken zu minimieren.
Die genaue Ursache des Brandes in der Sauna wird derzeit von der Polizei untersucht. Es bleibt abzuwarten, ob technischer Defekt oder menschliches Versagen zur Brandentstehung führte. Bei der Suche nach Antworten könnte auch die Tatsache helfen, dass die Sauna in einem Hof im ersten Obergeschoss untergebracht war, wo das Feuer leicht auf das Dach und weitere Räume übergreifen konnte. Dies wurde durch die lange Dauer der Löscharbeiten nochmals erschwert, die unter den widrigen Bedingungen bei Temperaturen bis zu -4°C stattfanden. Auch der Einsatz von Streusalz zur Verhinderung von Eisbildung nach dem Löschvorgang war notwendig.
Lkw-Anhänger-Brand
Währenddessen brannte etwa 20 Kilometer entfernt ein Lkw-Anhänger in Handorf. Hier waren Mitarbeiter des Betriebs schnell zur Stelle und konnten einen Wohnwagen mit einem Schlepper aus der Gefahrenzone ziehen. Der Anhänger brannte jedoch vollständig aus. Die Feuerwehreinsatzkräfte standen hier ebenfalls vor Herausforderungen: das Löschwasser gefror durch die kalten Temperaturen, und ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht, als er ausrutschte. Aber auch diesmal gab es glücklicherweise keine größeren Verletzungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache beider Vorfälle aufgenommen. Es bleibt zu hoffen, dass durch diese Ermittlungen wichtige Schlüsse gezogen werden können, um zukünftige Brandereignisse zu verhindern und bessere Sicherheitsmaßnahmen zu etablieren. In jedem Fall zeigt sich erneut, wie gefährlich solche Situationen sein können und wie wichtig schnelle Reaktionen sind.
Für die Einsatzkräfte war der Tag lang und ausgefüllt. Nach ihrem Einsatz konnten sich die Feuerwehrleute im Feuerwehrhaus bei einer vorbereiteten Mahlzeit aufwärmen und erholen. Die Anwohner hingegen in Wendisch Evern sind glücklich, unverletzt davongekommen zu sein, auch wenn der Verlust ihrer Sauna schmerzlich ist.