Schneechaos in Bremen: 55 Unfälle durch Glätte, A1 stundenlang gesperrt!

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Oldenburg kämpft mit Glätte-Unfällen durch Schnee. Aktuelle Verkehrsinformationen und Sicherheitstipps für Autofahrer.

Oldenburg kämpft mit Glätte-Unfällen durch Schnee. Aktuelle Verkehrsinformationen und Sicherheitstipps für Autofahrer.
Oldenburg kämpft mit Glätte-Unfällen durch Schnee. Aktuelle Verkehrsinformationen und Sicherheitstipps für Autofahrer.

Schneechaos in Bremen: 55 Unfälle durch Glätte, A1 stundenlang gesperrt!

Die winterlichen Straßenverhältnisse haben in Norddeutschland in den letzten Nächten für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders stark betroffen war die Autobahn A1, wo ein Unfall am späten Abend eine mehrstündige Sperrung zur Folge hatte. Ein Lastwagen verlor gegen Mitternacht in der Nähe von Groß-Ippener die Kontrolle, schleuderte in die Leitplanken und stellte sich quer. Zur Erleichterung für die Reisenden: Die Fahrbahn wurde mittlerweile wieder freigegeben, berichtet buten un binnen.

Rund um Oldenburg konnten die Behörden 55 kleinere Glätte-Unfälle verzeichnen. Die winterlichen Straßenverhältnisse, geprägt von Schnee und Eis, hatten auch in Bremen und Niedersachsen zur vorsichtigen Fahrweise aufgerufen. Weniger Unfälle meldete die Polizei in Bremen und Bremerhaven, jedoch sind auch hier die Verkehrsbedingungen angespannt.

Wie man sicher durch den Winter kommt

Winterliche Straßen bedeuten Herausforderungen für alle Autofahrer. Glatte Straßen, verminderte Sicht und verlängerte Bremswege sind nur einige der Probleme, die es zu meistern gilt. Fani Zaneta, Referentin für Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband, warnt: „Die Temperaturen können um den Gefrierpunkt schnell umschlagen und die Straßenverhältnisse drastisch verändern“, erklärt sie. Um sicher unterwegs zu sein, empfiehlt sie, das Tempo zu reduzieren und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu vergrößern. Fahrten sollten stets ohne Zeitdruck angetreten werden.

Vor der Fahrt sollten die Fahrzeuge vollständig von Eis und Schnee befreit werden. Kleine Sichtlöcher reichen nicht aus und ziehen mögliche Bußgelder nach sich. Es ist auch ratsam, Standheizungen zu nutzen und sicherzustellen, dass Winter- oder geeignete Allwetterreifen montiert sind. Wer auf winterliche Verhältnisse gut vorbereitet ist, der kann entspannter fahren.

Auf der Straße: Clever fahren, sicher ankommen

Während der Fahrt gilt es, die Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anzupassen. Bei starkem Schneefall oder Nebel, wenn die Sicht unter 50 Metern liegt, sollte man maximal 50 km/h fahren. Wichtig ist, ruhig und gleichmäßig zu fahren, hektische Manöver zu vermeiden und bei Glätte im zweiten Gang anzufahren, um ein Durchdrehen der Reifen zu verhindern. Ebenfalls sinnvoll ist der Verzicht auf den Sportmodus bei Automatikfahrzeugen – stattdessen sollten Eco- oder Winterprogramme genutzt werden.

Besonders vorsichtig sollten Autofahrer bei Blitzeis sein, welches häufig bei Regen oder Sprühnebel auf gefrorenen Straßen entsteht. Die Gefahr ist besonders hoch an Brücken, Senken oder im Schatten. Bei entsprechenden Warnungen ist es oft besser, das Auto stehen zu lassen. Schließlich verweist der TÜV auf die Wichtigkeit der Winterreifenpflicht in Deutschland: In winterlichen Bedingungen dürfen keine Sommerreifen verwendet werden. Ein Verstoß kann ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und einen Punkt in Flensburg nach sich ziehen.

Die winterlichen Bedingungen haben in Norddeutschland also für reichlich Aufregung auf den Straßen gesorgt. Wer aber gut vorbereitet ist und die Ratschläge der Experten beherzigt, kann sicher durch die kalte Jahreszeit kommen. Bleiben Sie also wachsam und passen Sie Ihre Fahrweise den Verhältnissen an – dann bleibt die Fahrt auch bei Schnee und Glätte stressfrei!